Kleines IGS ABC
Hier stellen wir Eckpunkte unserer konzeptionellen Arbeit vor. Klicken Sie auf die Bereiche, die Sie interssieren:
» Was ist eine LEB?
» Themenplanarbeit, was ist das?
» Offene Ganztagsschule
» Förder und Fordern- Das Förderkonzept
Was ist ein LEB?
Die Gesamtkonferenz der IGS Am Everkamp hat sich dafür ausgesprochen
Berichtszeugnisse in Form des LERN-ENTWICKLUNGS-BERICHTES (LEB)
auszugeben.
Was bedeutet das? Durch die Beschreibung der Schulleistungen im Rahmen eines
Lernentwicklungsberichtes wird die individuelle Entwicklung der Schülerinnen und
Schüler in den sozialen und fachlichen Bereichen aufgezeigt. Mit dem LEB ist es
möglich Schwächen und Stärken zu verdeutlichen, Hinweise für die weitere Arbeit
aufzuzeigen und deutliche Aussagen in Bezug auf das Erreichen der individuellen
Anforderungen zu machen.
Die Bewertung von Schülerleistungen erfolgt zukünftig grundsätzlich in der folgenden
Weise:
Beginnend mit dem fünften Jahrgang erhalten alle Schülerinnen und Schüler zeitnah
nach jedem Themenplan (oder anderen Unterrichtseinheiten) eine schriftliche
Rückmeldung.
An Stelle eines Zensuren-Zeugnisses wird zweimalig im Jahr ein LEB ausgegeben.
In Form eines Briefes wendet sich der LEB mit einer direkten Anrede an die
betreffenden Schülerinnen und Schüler.
Der LEB enthält in frei formulierten Kommentaren Aussagen über:
• Arbeits- und Sozialverhalten
• Themen und Fächerbeteiligung der einzelnen Themenpläne
• Entwicklung des Lernverhaltens in Bezug auf den TP-Unterricht
• Lern- und Entwicklungsstände in den Fächern Deutsch, Englisch,
Mathematik, Musik und Sport ( ab Klasse 6 auch in den Fächern der
Wahlpflichtkurse )
• Mitarbeit in den differenzierten Fachleistungskursen
• Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften
• Maßnahmen im Rahmen des individuellen Förderplans
Ab dem 1. Halbjahr in Jahrgang 9 erfolgt das Bewerten der schulischen Leistungen
wieder durch Noten und im Rahmen eines Notenzeugnisses.
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Themenplanarbeit, was ist das?
An einer integrierten Gesamtschule sollen die Schülerinnen und Schüler gemeinsam
leben (und) lernen, um sich individuell zu entwickeln. Um dies zu ermöglichen, muss
der Unterricht neben der Wissensvermittlung, die Förderung der individuellen
Leistungsfähigkeit, der Selbstständigkeit und der Eigenverantwortung der
Schülerinnen und Schüler als die Hauptzielsetzungen verfolgen.
Das Gründungskollegium der IGS Am Everkamp hat sich auf den Weg gemacht,
gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern diese Ziele im Rahmen der
Sekundarstufe I zu erreichen.
Die überwiegende Anzahl dieser Zielsetzungen lässt sich am besten im
gemeinsamen Miteinander erreichen. Das Erkennen und die Förderung der
individuellen Leistungsfähigkeit sind im Wechselspiel mit der Leistungsfähigkeit
anderer Individuen am effektivsten. Die Übernahme und Förderung von
Eigenverantwortung der Schülerinnen und Schüler sind in besonderem Maße im
Rahmen gemeinsamer Aktivitäten gefordert. Desgleichen gilt für die Entwicklung der
Selbstständigkeit.
Für die erfolgreiche Umsetzung unserer Ziele ist es zunächst nötig, einen möglichst
großen Anteil des Unterrichtes für die gemeinsame, also integrative Beschulung aller
Schülerinnen und Schüler in ihren Klassen, zur Verfügung zu haben. Nur so können
die unterschiedlichen Fertigkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler für die
Entwicklung der Gesamtgruppe wirksam werden.
In unserer Arbeit verfolgen wir zunächst die Entwicklung sozialer Fertigkeiten. Die
sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler prägen die (Arbeits-)
Atmosphäre innerhalb einer Lerngruppe und haben so entscheidenden Einfluss auf
den Lernerfolg aller Beteiligten.
Wir haben uns für die Arbeit mit Themenplänen entschieden, weil die
Themenplanarbeit alle Voraussetzungen zur Umsetzung unserer übergeordneten
Unterrichtsziele bietet.
Ein Themenplan ist stets eine Unterrichtseinheit, die einem kleinen Projekt
entspricht, für das ein bestimmter Zeit- und Erwartungsrahmen vorgegeben ist. In
einem Themenplan sind zusammenhängende Lernsituationen zu einem Thema
aufgeführt. Die Lernsituationen stammen entweder aus verschiedenen Fächern oder
aus verschiedenen Fachgebieten. Die Auswahl, Formulierung und Strukturierung der
Arbeitsaufträge geschehen gemeinsam im Jahrgangsteam. Berücksichtigt wird
hierbei sowohl gemeinsames als auch individuelles Lernen. Es sind sowohl
ergebnisorientierte als auch prozessorientierte Phasen angelegt.
Damit jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler den individuellen Lern- und
Entwicklungsweg finden kann, werden im Themenplan möglichst viele
Unterrichtssituationen geschaffen, die nicht durch frontale Unterrichtsformen geprägt
sind. So wird es für die unterrichtenden Lehrerinnen und Lehrer möglich, den
Lernenden individuell die notwendige Unterstützung auf ihrem Weg zukommen zu
lassen.
Bei der Konzeption der Themenpläne wird neben der Umsetzung der fachlichen
Vorgaben beachtet, dass die Schülerinnen und Schülern das ihnen angemessene
individuelle Leistungsniveau finden können. Das bedeutet, immer dann, wenn dies
sinnvoll möglich ist, wird den Schülerinnen und Schülern eine angemessene
Bandbreite an wählbaren Vorgehensweisen für die Erarbeitung des Themas
angeboten. Damit wird nicht nur eine vielfältige Differenzierbarkeit des
Leistungsniveaus erreicht, sondern auch die Wahrnehmung der Eigenverantwortung
der Schülerinnen und Schüler für ihren eigenen Lernfortschritt gefördert.
Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit der Schülerinnen und Schüler bezüglich der
Gestaltung des eigenen Lernprozesses profitieren somit von der Offenheit in der
Planung des Themenplans.
Kurzgefasst: Was bedeutet das...
...für die Schülerinnen und Schüler?
• Sie lernen verschiedene Sachverhalte von mehreren fachlichen Seiten zu betrachten.
• Selbstständigkeit u. Verantwortung der Schüler werden gestärkt (auch durch
Selbstkontrolle z.B. mit Lösungsbögen).
• Den Schülerinnen und Schülern steht ein vergleichsweise großer Spielraum bezüglich
der Festlegung ihrer individuellen Arbeitsziele durch Wahlmöglichkeiten zur Verfügung
(Individualisierung des Lernprozesses).
• Die Motivation zur Mitarbeit und am Lernen wird durch erfahrbar zunehmende
Selbstständigkeit gesteigert.
• Die Gruppenentwicklung wird durch Wahl der Sozialform bei vielen Aufgaben gefördert
(Teamfähigkeit der Schüler/innen).
• Die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler sowie deren selbst bestimmte
und reflektierte Anwendung werden gefördert.
• Die Präsentationskompetenz der Schüler/innen und deren selbst bestimmte und
reflektierte Anwendung werden gefördert.
• Es sind stets Differenzierungsmaterialien zur Förderung der individuellen
Leistungsfähigkeit aller Schülerinnen und Schüler verfügbar.
• Es gibt einen großen Anteil an handlungsorientierten Phasen im Themenplanunterricht
(Lernen mit Kopf und Hand).
• Schülerinnen und Schüler übernehmen einen zunehmenden Anteil an Planung und
Umsetzung des Themenplanunterrichts.
...für Lehrerinnen und Lehrer?
• Der überwiegende Anteil der Themenplanstunden wird von den Klassenlehrern
unterrichtet. Daraus ergibt sich eine Stärkung des Klassenlehrerprinzips.
• Intensivere päd. Reflexion der Inhalte durch Lehrer (keiner muss mehr allein planen
und organisieren) ist gegeben.
• Die Entwicklung des Jahrgangsteams wird durch die Notwendigkeit der Kommunikation
unterstützt.
• Lehrerinnen und Lehrer haben mehr Möglichkeiten, die Schülerinnen und Schüler
individuell zu unterstützen, zu beraten und zu fördern.
• Beim Ausfall einer Lehrkraft kann aufgrund der den Schülerinnen und Schülern
vorliegenden und der Vertretungslehrkraft bekannten Aufgabenstellungen und
Materialien des Themenplans im Vertretungsunterricht stets eine sinnvolle Weiterarbeit
am aktuellen Thema sichergestellt werden.
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Offene Ganztagsschule
Unsere Schule ist eine offene Ganztagsschule. Was bedeutet das eigentlich? Ziel
einer Ganztagsschule ist es, die Schule zu einem ganztätigen "Lern- und
Lebensraum" für Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer zu entwickeln. Dazu
wird ein ganztägiges Unterrichts- und Freizeitangebot an vier Tagen der vollen
Unterrichtswoche bereitgehalten.
Der Ganztagsbereich gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, einen Teil
des Schultages nach ihren individuellen Bedürfnissen zu gestalten.
Der Stundenplan ist so gestaltet, dass den Schülerinnen und Schülern ein
angemessener Wechsel von Arbeits- und Entspannungsphasen angeboten wird.
Der Unterricht beginnt um 7.35 Uhr. Die Schul- und Klassenräume sind ab 7.05 Uhr
geöffnet. Damit haben die Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit den Schultag
entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse zu beginnen (offener Schulanfang).
Die Unterrichtsstunden sind aus lernpsychologischen und lernphysiologischen
Gründen entsprechend des „Doppelstundenmodells“ in Blöcke zu je 90 Minuten
zusammengefasst. Zwischen diesen Blöcken liegen jeweils große Pausen, die genug
Zeit zur aktiven Entspannung bieten.
Fördern und Fordern im Ganztagsbereich:
Für das Lernen von Vokabeln, für Recherchen zu Unterrichtsthemen, für die
Vorbereitung von Klassenarbeiten, für das Lesen umfassender Lektüren usw.
erhalten die Schülerinnen und Schüler von den jeweiligen Fachlehrkräften
Lernhinweise und gezielte Aufgabenstellungen, die in den im Nachmittagbereich
liegenden, zwei Arbeits- und Übungsstunden umgesetzt werden.
Diese Übungen ersetzen in den Jahrgängen 5 und 6 weitgehend die üblichen
schriftlichen Hausaufgaben. Die Arbeits- und Übungsstunden sind eine Säule des
Förder- und Forderkonzeptes unserer Schule mit dem Ziel der individuellen
Entwicklung der Fertigkeiten von Schülerinnen und Schülern aller Leistungsniveaus.
Die Arbeits- und Übungsstunden liegen als Doppelstunde an einem der vier
Nachmittage des Ganztagsbereiches.
Neben den Arbeits- und Übungsstunden bilden Fördermaßnahmen speziell für die
Kernfächer Deutsch, Englisch und Mathematik eine weitere Säule unseres Förderund
Forderangebotes. Hierbei handelt es sich um eine gezielte Förderung für
Schülerinnen und Schüler mit Lernproblemen.
Hierfür steht pro Woche eine Doppelstunde zur Verfügung. Die entsprechenden
Förderangebote finden im Rahmen des Nachmittagsangebotes statt. Die
Schülerinnen und Schüler nehmen auf Vorschlag der entsprechenden Fachlehrkräfte
nach Absprache mit den Eltern und deren Zustimmung an den Fördermaßnahmen
teil.
Mittags(frei)zeit:
Die 45-minütige Mittagspause bietet neben der Möglichkeit zum gemeinsamen
Mittagessen, mit ihren „Mittagsfreizeit“ - Angeboten Gelegenheit für Gespräche und
soziale Kontakte. Dazu werden Spiel- und Bewegungsangebote sowie
Rückzugsmöglichkeiten im SV-Bereich für diesen Zeitraum vorgehalten. Die
verschiedenen Freizeitangebote in der Mittagspause sind grundsätzlich offen für alle
Schülerinnen und Schüler. Dabei können sie sich täglich neu entscheiden, an
welchen Aktivitäten sie teilnehmen wollen.
Durch Kooperationen und / oder Elternmitarbeit sollen weitere Angebote für eine
aktive und sinnvolle Nutzung der Mittagsfreizeit geschaffen werden.
Schülerinnen und Schüler brauchen ein gesundes, ausgewogenes Essen, um einen
Schultag, erfolgreich zu bewältigen. Die warme Mahlzeit ist somit ein Hauptelement
der Mittagspause.
Zusammen mit der Everkampschule wird zurzeit das Essensangebot eines Catering-
Unternehmens angeboten. Zur Einnahme des Mittagsessens steht im Gebäude eine
Mensa zur Verfügung.
Die Arbeitsgemeinschaften:
Arbeitsgemeinschaften sind besondere Unterrichtsangebote, die verstärkt die
Interessen und Neigungen der Schülerinnen und Schülern berücksichtigen sollen.
Im AG-Bereich werden Schülerinnen und Schüler an neue Inhalte als Anregung für
die Freizeitgestaltung herangeführt.
Gleichzeitig bieten Arbeitsgemeinschaften den Schülerinnen und Schülern ein
Betätigungsfeld, in dem sie ihre unterschiedlichen Begabungen und Interessen
systematisch entwickeln und ausbauen können.
So steht in vielen Arbeitsgemeinschaften das gemeinsam erarbeitete Ergebnis, mit
seinen Auswirkungen auf die Gemeinschaft und den Einzelnen im Vordergrund.
Arbeitsgemeinschaften leisten so einen wichtigen Beitrag zur Profilbildung des
Einzelnen, zur sozialen Integration und fördern gleichzeitig das Engagement für die
Schulgemeinschaft und das Schulleben.
Die Anwahl der Arbeitsgemeinschaften erfolgt durch eine verbindliche Anmeldung
seitens der Eltern / Erziehungsberechtigen. Durch die Anmeldung sind die
Schülerinnen und Schüler für mindestens ein halbes Jahr zur Teilnahme an der
gewählten AG verpflichtet. Ein Wechsel bzw. Ausscheiden ist nur in begründeten
Einzelfällen in Absprache mit den Eltern und den AG-Leitungen möglich.
In vielen Arbeitsgemeinschaften (z.B. Musical-AG, Theater-AG, Medien-AG ...) ist
eine Mitarbeit über mehrere Halbjahre erwünscht, da hier ein kontinuierlicher
aufbauender Kompetenzerwerb über einen längeren Zeitraum angestrebt wird.
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Fördern und Fordern - Das Förderkonzept
Entsprechend ihres Leitbildes hat die IGS Am Everkamp die Entwicklung des
individuellen Lernens als ein zentrales Ziel der schulischen Arbeit festgeschrieben.
Dabei kommt dem Fördern und Fordern der Schülerinnen und Schüler eine
besondere Rolle zu, werden doch hierdurch in besonderem Maße die Kompetenzen
weiter entwickelt, die dem individuellen Lernen dienen.
An unserer Schule werden verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den
Schülerinnen und Schülern mit ihren unterschiedlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten
gerecht zu werden.
Im Rahmen des Förderkonzeptes werden dabei Maßnahmen betrachtet, die der
positiven Entwicklung allgemeiner, für das schulische Lernen (und Leben)
bedeutsamer Fertigkeiten zugute kommen. Neben dem rein fachlichen Kontext
schließt das Förderkonzept unserer Schule deshalb auch die Bereiche Arbeits- und
Sozialverhalten mit ein.
Dazu bieten wir an:
- fachliche Förderungen in den traditionellen Kernfächern Mathematik,
Deutsch und Englisch. Hier findet Förderung statt, die über den
Regelunterricht hinaus auf defizitäre Lernausgangslagen und
Lernentwicklungen reagiert
- Förderung fachlicher Kompetenzen im Wahl- und Wahlpflichtunterricht
(Fachleistungskurse, Wahlpflichtkurse, Arbeitsgemeinschaften,
Hausaufgabenbetreuung…)
- Förderung außerfachlicher Kompetenzen im Wahlunterricht
(Arbeitsgemeinschaften)
- sonderpädagogische Maßnahmen (Förderung von Schülerinnen und
Schülern mit erheblichen Verhaltenauffälligkeiten)
Zur Erfassung und Abstimmung von Förderbedarf und Maßnahmen, wird bereits am
Anfang des 5. Jahrgangs der Lernstand jedes einzelnen Kindes in den
verschiedenen Lernbereichen erhoben. Die Lernstandserhebung bildet, neben
weiteren Beobachtungen aus dem Unterrichtsgeschehen und dem Schulleben, eine
Grundlage für die Auswahl von Fördermaßnahmen, die individuell für die einzelnen
Schülerinnen und Schüler ausgelegt ist. Die sich dabei ergebende
Maßnahmenkombination berücksichtigt sowohl Stärken, die das Kind einbringen
kann, als auch Schwächen, die ggf. ausgeglichen werden müssen. Die Maßnahmen
werden jeweils so miteinander kombiniert, dass sie sich in der vorgesehenen
Wirkung ergänzen.
Die seitens der Schule vorgeschlagenen Maßnahmen werden zusammen mit den
zugrunde liegenden Beobachtungen den Eltern vorgestellt und mit diesen beraten.
Bezüglich der Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen werden Schülerinnen und
Schüler sowie deren Eltern entweder mittels der Lernentwicklungsberichte oder in
Beratungsgesprächen informiert.
Fördern und Fordern durch Formen der äußeren Differenzierung:
- Arbeitsgemeinschaften mit verschiedenen Angeboten (z.B.: Musik, Kunst,
Theater, Neue Technologien, Hauswirtschaft, Schülerzeigung, Medien, Spiel,
Sport), 2. Std. ab Klasse 5), je nach Neigung, verschiedene Niveaus
- Kurse zur Förderung in Kernfächern (Deutsch, Mathematik, (Englisch)), 2 Std.
ab Klasse 5 zwecks Ausgleichs aufgetretener fachlicher Defizite
- Wahlpflichtkurs 2. Fremdsprache (Französisch (Spanisch), ((Latein))), 4 Std.
ab Klasse 6 auf erhöhtem Niveau
- Wahlpflichtkurs Gesellschaftlehre / Kunst, 2 Std. ab Klasse 6 auf
grundlegendem Niveau
- Wahlpflichtkurse zu verschiedenen Fächern (z.B.: Musik, Kunst,
Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre, Arbeit-Wirtschaft-Technik, Sport), 2
Std. ab Klasse 7 auf grundlegendem Niveau
- Wahlpflichtkurse aus verschiedenen Fächern (z.B.: Musik, Kunst,
Naturwissenschaften, Gesellschaftslehre, Arbeit-Wirtschaft-Technik, Sport), 4
Std. ab Klasse 7 auf erhöhtem Niveau
- Wahlpflichtkurs zur Z-Differenzierung in den fachleistungsdifferenzierten
Fächern (Englisch, Mathematik, Deutsch, Naturwissenschaften), 2 Std. ab
Klasse 7, auf erhöhtem Niveau
- Kurse in den fachleistungsdifferenzierten Fächern (Englisch, Mathematik,
Deutsch, Naturwissenschaften) ab Klasse 9 auf grundlegendem Niveau (GKurs),
auf erhöhtem Niveau (E-Kurs) und auf erhöhten Niveau bei erhöhter
Lernprogression (Z-Kurs)
Fördern und Fordern durch Formen der inneren Differenzierung:
- Aufgabenstellungen zu Unterrichtsinhalten gleicher Thematik auf erhöhtem
Anforderungsniveau und auf grundlegendem Niveau
- mit zunehmendem Anspruchsniveau werden zunehmend Freiräume bei der
Auswahl, der zu verwendenden Arbeits-, Lern- und Präsentationsmethoden
gewährt
- mit zunehmendem Anspruchsniveau werden zunehmend Freiräume bei der
Auswahl der Sozialform (Einzel-, Partner-, Gruppenarbeit) gewährt
- Berücksichtigung der unterschiedlichen Lernprogression bei Schülerinnen und
Schülern durch Flexibilisierung der für die Bearbeitung zur Verfügung
stehenden Zeit, wodurch der Einsatz individuell fördernder bzw. fordernder
Lernangebote möglich wird
Fördern und Fordern durch spezielle Förderangebote:
- Angebote für Verhaltens-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitstrainings,
zeitlich begrenzte Angebote
- sonderpädagogisches Angebot zur Betreuung bei schwerwiegenden und
nachhaltigen Verhaltensauffälligkeiten
- Wahlkurse zur Vorbereitung auf bestimmte weiterführende Bildungsgänge
(z.B.: Vorbereitung auf die Sekundarstufe II), zeitlich begrenzte Angebote
- individuelle Beratung und Hilfestellung im Zuge des Unterrichtsgeschehens,
entsprechend der jeweiligen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen
und Schüler (siehe auch Themenplankonzept)
Fördern und Fordern im Ganztagsbereich:
Neben den Fördermaßnahmen und Angeboten im Zuge des Regelunterrichtes spielt
an unserer Schule als offener Ganztagsschule der Ganztagsbereich eine besondere
Rolle zur Umsetzung von Fördermaßnahmen.
Für das Lernen von Vokabeln, für Recherchen zum Themenplan, für die
Vorbereitung von Klassenarbeiten, für das Lesen umfassender Lektüren usw.
erhalten die Schülerinnen und Schüler von den jeweiligen Fachlehrkräften
Lernhinweise und gezielte Aufgabenstellungen, die in den im Nachmittagbereich
liegenden zwei Arbeits- und Übungsstunden erledigt werden sollen. Diese Übungen
ersetzen in den Jahrgängen 5 und 6 weitgehend die üblichen schriftlichen
Hausaufgaben. Die Arbeits- und Übungsstunden sind eine Säule des Förder- und
Forderkonzeptes unserer Schule mit dem Ziel der gezielten Förderung von
Schülerinnen und Schülern mit Lernproblemen. Die Arbeits- und Übungsstunden
liegen als Doppelstunde an einem der vier Nachmittage des Ganztagsbereiches.
Neben den Arbeits- und Übungsstunden bilden Fördermaßnahmen speziell für die
Kernfächer Deutsch, Englisch und Mathematik eine weitere Säule unseres Förderund
Forderangebotes. Hierfür steht pro Woche eine Doppelstunde zur Verfügung.
Die entsprechenden Förderangebote finden im Rahmen des Nachmittagsangebotes
statt. Die Schülerinnen und Schüler nehmen auf Vorschlag der entsprechenden
Fachlehrkräfte nach Absprache mit den Eltern und deren Zustimmung an den
Fördermaßnahmen teil.
Weitere Perspektiven:
Insbesondere im Bezug auf die zukünftige Entwicklung im Bereich der inklusiven
Beschulung sind Umfang, Struktur und Vielfalt des Förderprogramms als vorläufig zu
bezeichnen. Somit ist das vorliegende Konzept als die Darstellung eines aktuellen
Stadiums zu verstehen, das ständiger Entwicklung unterliegt. So ist z.B. die
Zusammenarbeit mit Verbünden zur Begabungsförderung Gegenstand der aktuellen
Diskussion.
Zur weiteren Entwicklung des Förderkonzeptes trägt die regelmäßige Evaluation der
Maßnahmen bezüglich ihrer Wirksamkeit und ihrer Abstimmung aufeinander bei. Sie
ist Bestandteil der konzeptionellen Planung jeder einzelnen Maßnahme.
Die zukünftige Entwicklung des Förderkonzeptes ist nicht zuletzt auch davon
abhängig, wie sich die personellen Ressourcen unserer Schule zukünftig gestalten.
So ist z.B. im Sinne einer Förderung im sozial-emotionalen Bereich die Einrichtung
eines Beratungsteams projektiert, in dem auch sozialpädagogische Kompetenz
vertreten sein muss. Leider zeichnet sich nicht ab, dass unserer Schule Personal mit
entsprechenden Kompetenzen zugewiesen wird.
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