EWE-Baskets zu Besuch

Warum Dribbeln wie Jojo ist
„Der zweite Schritt ist mein Katapult“. So einfach kann Basketball klingen, wenn Andre Galler, Nachwuchstrainer bei den Oldenburger Baskets, Fünftklässler für seinen Sport begeistern will. Dass das Katapult aber nicht jedes Mal zündet und Höhenflüge erlaubt, lernen die Kinder ebenfalls. Aber sie haben viel Spaß bei dieser Einführung, mit der der Koordinator für Schulsportprojekte beim Oldenburger Bundesligisten, den Mädchen und Jungen elementare Grundlagen des schnellen Mannschaftssports vermitteln will. „Ich möchte den Kindern zeigen, dass Basketball Spaß machen kann“, sagt Galler. Einen Nutzen haben beide Seiten. Die Schule verstärkt ihre gute Kooperation mit dem Verein, der wiederum kann die Jugendlichen früh abholen.

Fangen, Dribbeln und Werfen stehen in den 35 Minuten auf dem Programm. Der Trainer benutzt anschauliche Bilder. „Dribbeln ist wie Jojo, der Oberarm bleibt fest, der Unterarm geht rauf und runter“. Und wieso sollte der Ball neben einem sein, wenn man dribbelt? „Sonst kann ich ja reinlaufen“, weiß einer der Schüler, der genau diese Erfahrung gerade gemacht hat. Wenn Fuß und Ball beim Start des Dribblings gleichzeitig aufkommen, spricht Galler vom Peng-Dribbling.

Ball hochwerfen und fangen. Das ist für die meisten Kinder kein Problem. Ball hochwerfen, unter dem Bein oder hinter dem Rücken klatschen und dann wieder fangen,  erfordert schon deutlich mehr Koordination. Mancher Ball landet auf dem Hallenboden. Doch schon geht es an den Korbleger. Zwei Schritte, dann das Katapult, den Ball gegen das Brett und schon landet er im Korb und fällt durch die Reuse. Linus Rademacher aus der  5a schafft das schon bei einem seiner ersten Versuche. Ihm hat die Kurz-Einführung ins Basketballspiel gefallen. Er findet, Trainer Andre Galler hat das gut gemacht. Aber für  die aus den USA importierte Sportart kann er sich nicht so recht begeistern. Viele andere aus der Klasse sind begeistern und werden sich im Mai an der Baskets-Academy beteiligen. Dann kommt ein großes Baskets-Team an die Schule und baut Stationen auf, an denen die Mädchen und Jungen ihr Können beweisen müssen. Wer bestimmte Bedingungen erfüllt, bekommt ein farbiges Trikot. Über weiß und  gelb geht es bis zu schwarz, dem „Allstar“. Der Weg dahin ist weit, aber den ersten Schritt haben die Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klasse mit der Trainingsstunde schon gemacht.

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