Zu Gast in Frankreich

von: Französischkurs 10

Eiffelturm, Montmartre und jede Menge croissants…. Es gab vieles, auf das wir uns vor der Fahrt nach Frankreich im Juni freuten. Am schönsten war jedoch, unsere Austauschpartner*innen wiederzutreffen, die bereits im Mai an unserer IGS zu Besuch gewesen waren.  

Vor der ersten Begegnung am Bahnhof von Oldenburg waren wir damals alle sehr aufgeregt gewesen. Auch wenn wir uns schon über social media mit den französischen Schüler*innen ausgetauscht hatten, so wussten wir doch nicht genau, wie sie ‚in echt‘ sein würden. Und sie sollten ja eine Woche bei uns zu Hause wohnen und wir dann bei ihnen in Frankreich. Zum Glück haben wir uns alle sehr schnell angefreundet und auch die sprachlichen Hindernisse mit einer Mischung aus Deutsch, Französisch und Englisch gemeistert.

Bei unseren Austauschpartner*innen in der Nähe von Bordeaux war einiges anders als wir es gewohnt sind. Vor allem die Schule. Der Unterricht geht an vier Tagen von 8 bis 17 Uhr, was wir recht anstrengend fanden. Der Schulhof ist aus Sicherheitsgründen eingezäunt und man kann ihn nicht ohne Genehmigung verlassen. Daran mussten wir uns erst einmal gewöhnen.

Neben dem Unterricht haben wir auch die Umgebung kennengelernt – Bordeaux, die höchste Düne Europas und die Bucht von Arcachon. Hier werden Austern gezüchtet und an Restaurants verkauft. Wer sich traute, durfte sie probieren – das war ein Erlebnis. Die Architektur in Frankreich hat uns sehr gut gefallen – überall helle Häuser aus Sandstein mit Fensterläden.

Insgesamt war es eine tolle Erfahrung, die wir nicht missen mögen. A bientôt, les amis!

Das Känguru in Wardenburg

Schülerinnen und Schüler nehmen an internationalem Mathewettbewerb teil

Von der Online-Redaktion

Am 17. März schwitzten weltweit Millionen Schülerinnen und Schüler alle über denselben Aufgaben: Es war wieder Zeit für den Känguru-Wettbewerb. Auch unsere Gesamtschule nahm daran teil, und nun haben die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse bekommen.

Der Känguru-Wettbewerb ist ein Internationaler Wettstreit, dessen Ziel es ist, Mathematik beliebter und populärer zu machen. Er heißt so, weil er in Australien entwickelt wurde. Das Ziel ist es, neben der höchsten Punktzahl so viele Aufgaben wie möglich hintereinander richtig zu haben. Das nennt sich dann Känguru-Sprung.

An unserer Schule haben die Jahrgänge 5 bis 10 teilgenommen. Die Teilnahme von Jahrgang 6 bis 10 ist freiwillig. Aus dem 5. Jahrgang nahmen alle Schülerinnen und Schüler teil. In diesem

Wettbewerb kommen keine typischen Matheaufgaben vor, sondern eher Tüftelaufgaben.

Hier eine Beispielaufgabe:

Frau Müller geht oft mit den vier Hunden ihrer Nachbarn spazieren. Neulich wurden die Hunde gewogen, und nun ist klar: Das Gewicht jedes Hundes in kg ist eine ganze Zahl. Kein Hund wiegt dasselbe wie ein anderer. Alle vier zusammen wiegen 30 kg. Ajax ist der zweitschwerste und wiegt 13 kg. Wie viel wiegt Elvis, der drittschwerste?

(A) 2 kg (B) 3 kg (C) 5 kg (D) 7 kg (E) 8 kg

Na, herausbekommen? Die Lösung findet sich am Ende des Textes.

An unserer Schule waren die Sieger:

1. Platz: Jannick Giesler 6c

2. Platz: Henrike Fischbeck 9a
3. Platz: Jyves Labusch 8c

Im fünften Jahrgang haben folgende Schülerinnen und Schüler gewonnen:
1. Platz: Bennett Flore 5a
2. Platz: Thyronne da Costa Gomez 5a
3. Platz: Jana Lueken 5b

Größter Känguru-Sprung: Charlie Menezla 5b
Wir gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern.

Und hier noch die Lösung der Hunde-Aufgabe: Lösung A ist richtig.

Der Laserstrahl im Kuhstall

Der Wahlpflichtkurs Kochen aus Jahrgang 7 besucht Bauernhöfe

Von Adrian Endrikat (6b), Jelte Böttjer (9a), Nils Reske, Jarik Rüger, Nico Schole und Alyssa Wustlich (alle 9c)

„Eine Kuh trinkt pro Tag 100 Liter Wasser. Und sie verdrückt täglich ungefähr 50 Kilogramm Futter!“ Die Siebtklässler sind beeindruckt von ihrem Ausflug auf einen Bauernhof bei Littel. Es ist ein Milchviehbetrieb mit 120 Rindern, ein Familienbetrieb mit konventioneller Viehhaltung. Von der Schule aus ging es mit dem Bus nach Littel, dort hat der Landwirt die Schülerinnen und Schüler dann mit dem Trecker abgeholt.

Eigentlich treibt sich ein Wahlpflichkurs Kochen nicht unbedingt auf Bauernhöfen herum. Aber Frau Klahre, die den Kurs leitet, hat aus der Not eine Tugend machen müssen: „Wir können leider im Augenblick nicht kochen. Die Küchen werden gerade saniert, und deshalb musste ich mir etwas einfallen lassen.“ Nach dem Milchviehbetrieb stehen auch noch ein Hühnerhof und ein Betrieb mit Schweinehaltung auf der Ausflugsliste.

„Die Idee dahinter ist, dass die Schülerinnen und Schüler sehen, wo unsere Lebensmittel herkommen und wie sie produziert werden. Und wir wollten mal sehen, wie die Tiere gehalten und gepflegt werden“, ergänzt Frau Klahre.

Und den Siebtklässlern gefällt’s. Noch mehr als von den Tieren sind Jole, Alessio und Phil aber von der Technik beeindruckt: „Das Tollste war der Melkroboter. Der melkt die Kühe nicht nur, sondern wiegt die Rinder, tastet die Tiere mit einem Laserstrahl ab und reinigt auch noch das Euter!“

Informationsfilm des zukünftigen 5. Jahrgangs:

Informationsfilm für die zukünftigen 5. Klassen

Hier finden Sie alles rund um die Anmeldungen für das Schuljahr 2022/23!


Das grüne Klassenzimmer

Von Adrian Endrikat (6b), Jelte Böttjer (9a), Nils Reske, Jarik Rüger, Nico Schole und Alyssa Wustlich (alle 9c)

Rosa Apfelblüten schimmern in der Sonne, einzelne Tulpen zittern leicht im Wind, die Himbeeren haben schon zartgrünes Laub. „Das Gelände ist ein ehemaliger Parkplatz, vorher war es eine Müllkippe. Hier war nichts“, sagt Herr Brauser über den Bauerngarten der IGS Am Everkamp. Diese Vergangenheit sieht man dem Garten nicht mehr an. In den letzten zehn Jahren hat Herr Brauser das Gelände mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern zum Bauerngarten umgestaltet; auch Eltern haben dabei mitgearbeitet. Zurzeit kümmert sich ein Wahlpflichtkurs (WPK) des 7. Jahrgangs um die Pflege und Gestaltung.

Im Winter, wenn im Garten wenig zu tun ist, arbeitet der WPK im Werkraum unserer Schule. Mia, Evelin und Susanna aus der 7b haben ein Insektenhotel gebaut. „Wir haben es selbst entworfen und aus Holzresten und Schilf gebastelt. Die Löcher für die Insekten haben wir dann mit einem Standbohrer in das Holz gebohrt“, ergänzt sie – und bei der Fertigstellung haben auch die Jungs geholfen. „Als wir es aufgestellt haben, ist am ersten Tag gleich eine Wildbiene eingezogen.“

„Im Grunde machen wir hier offenen Unterricht“, sagt Herr Brauser. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich selbstständig Projekte und setzen sie um.“ Dazu gehören auch Vogelhäuschen, Fledermauskästen – und ein wirklich großes Vorhaben: Im nächsten Winter möchte Herr Brauser mit den Schülerinnen und Schülern einen Strandkorb bauen.

Jetzt im Frühjahr und Sommer geht es dann aber endlich wieder in den Garten. So hat Herr Brauser mit Schülerinnen und Schülern unter anderem einen Naschgarten mit Himbeeren, Blaubeeren, Äpfeln und Birnen angelegt. An sonnigen Tagen werden die Erdbeerbeete gegossen, und es wird Unkraut gejätet. Und Herr Brauser ist sich sicher: „Im Beet zusammen arbeiten, das verbindet“.



Ein Büro mit Werkbank und Boxsack

Unser Schulsozialarbeiter Herr Strauß zieht bald um

Von Jelte Böttjer, Jarik Rüger, Nils Reske, Nico Schole, Alyssa Wustlich (alle 9c), Leon Klugmann und Adrian Ares Endrikat (beide 6b)

Noch sitzt unser Schulsozialarbeiter Herr Strauß in einem ganz normalen kleinen Büro. Aber bald steht für ihn ein Umzug an – dann arbeitet er in einem Raum von der Größe eines Klassenzimmers. Und dieser Riesenraum wird es in sich haben: „Wir richten hier unter anderem eine Snoozle-Ecke ein. Das bedeutet, dass Schülerinnen und Schüler sich dort in den Pausen bei ruhiger Musik und gedämpften Licht entspannen können.“ In einer anderen Ecke wird ein Boxsack hängen; im Rahmen eines Anti-Aggressionstrainings kann man sich dann hier abreagieren und Aggressionen rauslassen. „Auch eine Werkbank möchten wir aufstellen, dann kann man hier mit Holz arbeiten“, sagt er; dann könne man wie nebenbei „übers Tun ins Gespräch kommen“. Ach ja, und ein Schreibtisch ist natürlich auch da, soviel Büro muss dann doch sein. Auf der Bildcollage bekommt man schon einen groben Eindruck davon, wie der Raum aussehen könnte (Collage: Nils Reske, 9c).

Aber was macht ein Schulsozialarbeiter eigentlich? „Wir bieten Gespräche rund ums Leben an“, sagt Herr Strauß. Wenn eine Schülerin oder ein Schüler nicht weiterweiß, traurig ist, Angst oder Schulprobleme hat – dann kann er oder sie sich hier Unterstützung holen. Ein wichtiges Thema ist auch Mobbing; gemeinsam mit den Beteiligten versucht Herr Strauß, die Probleme zu lösen. „Gerade bei Mobbing ist es wichtig, dass die Jugendlichen darüber reden und die Probleme nicht in sich verschließen“, sagt er. „Wir sehen uns dann die Situation an und klären, wie die Probleme entstehen konnten. Dann können wir die Schwierigkeiten bearbeiten.“ Wichtig ist dabei die Schweigepflicht: „Was hier besprochen wird, das bleibt auch hier drin“, sagt Herr Strauß. Auch den Lehrern erzählt Herr Strauß nichts aus den Gesprächen – es sei denn, die Schülerin oder der Schüler möchte das.

Außerdem hilft Herr Strauß auch bei der Suche nach einem Praktikumsplatz in der 8. und 9. Klasse. Herrn Strauß kommt dabei zugute, dass er vor seinem jetzigen Beruf bereits in verschiedenen Bereichen gearbeitet hat – und so auch die Arbeitswelt außerhalb der Schule kennt: So hat er ursprünglich Wärme-, Kälte- und Schallschutzisolierer gelernt. „Ich habe Rohrleitungen isoliert, Schallschutz am Theater installiert und Brandschutz in der Klinik.“ Er war im Atomkraftwerk in Lingen im Einsatz, auf Werften und ein einem VW-Werk. Anschließend arbeitete er als Maschinenbautechniker, ehe er ein Sonderpädagogikstudium anschloss. „Zu der Zeit waren viele Jugendliche arbeitslos. Ich wollte helfen und dabei mein technisches Wissen mit schulischem Wissen verbinden.“ Auch während des Studiums arbeitete er als Maschinenbautechniker und verdiente sich so seinen Lebensunterhalt. „Ich denke, das ist wichtig für Sozialarbeiter, dass man nach der Schule nicht gleich an die Uni geht – sondern dass man auch andere Berufe richtig erlebt.“


Das kleine Steinzeitnest

Von Nils Reske, Jarik Rüger, Nico Schole und Alyssa Wustlich (Klasse 9c)

„Das hier ist unser kleines Steinzeitnest“, sagt Hannah aus der Klasse 5a. Sie zeigt auf große Zeichnungen, die aussehen wie Höhlenmalereien: Jäger treiben ein Mammut in die Enge, man erkennt Hirsche und andere Tiere, und auch eine Feuerstelle mit Zelten ist zu sehen.

Zum Themenplan „Menschen und Tiere leben zusammen“ gehört auch ein Baustein, der sich mit der Steinzeit befasst. Die Schülerinnen und Schüler des fünften Jahrgangs haben die Steinzeitszenen mit Naturfarben und Kohlestiften gemalt, und die Bilder haben sie dann im Flur ihres Jahrgangs ausgehängt. So ist ihre „Steinzeithöhle“ entstanden.

Auch einen Ausflug nach Oldenburg ins Landesmuseum für Natur und Mensch haben die Schülerinnen und Schüler unternommen. Hier haben sie Amulette und Pfeilspitzen hergestellt und ein Steinzeitgrab bestaunt. Und sie haben ein Feuer nach Steinzeitart entfacht: Mit Feuerstein, Katzengold, Sägespänen und einem Baumpilz – und ganz ohne Feuerzeug. „Das war wirklich spannend zu erfahren, wie mühsam die Menschen damals ihr Feuer gemacht haben“, meint Hannah.

Und wenn man schon mal da ist, guckt man sich im Museum natürlich nicht nur die Steinzeit an. „Die Sachen aus der Römerzeit haben wir uns auch angesehen. Und die Moorleichen! Die waren am spannendsten“, sind sich die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler einig.

Eine weiße Rose gegen das Vergessen

Aktionen zum Holocaust-Gedenktag

Von Alyssa Wustlich, Nils Reske und Jarik Rüger (Klasse 9c)

Am 27. Januar 1945 wurde das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau von der Roten Armee befreit. Über eine Million Menschen waren dort von den Nationalsozialisten ermordet worden; etwa 90 Prozent von ihnen waren Juden. Seit 1996 wird der 27. Januar als „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“ begangen.

Auch unsere Schule erinnerte an diesem Tag an die Gräueltaten in der Zeit des Dritten Reichs. Organisiert von Frau Pleitner, Frau Klügel, Frau Muhle und Frau Ruder-Pöhlmannwurden in diesem Jahr sieben Projekte erarbeitet. In einem Klassenraum hatten Schülerinnen und Schüler ein Modell des Denkmals gebaut, das in Berlin an die verfolgten Sinti und Roma erinnert. Alyssa aus der 9c hat dies besonders beeindruckt: „Ein paar Schüler und Schülerinnen haben eine kleine Präsentation über dieses Denkmal gehalten. Sie erzählten uns, dass es ein Teich ist, der ungefähr zehn Meter tief ist. Auf den Steinen, die den Teich umschließen, stehen die Namen der Konzentrationslager. In diesem Teich befindet sich auch ein kleines Dreieck, auf dem eine weiße Rose liegt, die an die Toten erinnert. Wenn diese Rose verwelkt, verschwindet das Dreieck im Teich und wird mit einer neuen Rose wieder an die Wasseroberfläche gefahren.“

Auch eine Theateraufführung gab es. Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen hatten kleine Szenen zum Leben von Ernst Lossa verfasst; er war nur 14 Jahre alt, als er dem Euthanasie-Programm der Nationalsozialisten zum Opfer fiel. In der Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee wurde er durch eine tödliche Injektion ermordet. In einem weiteren Klassenraum ging es um das Leben des jüdischen Mädchens Anne Frank, die sich mit ihrer Familie in Amsterdam vor den Nazis versteckt hatte.

Und auch bei der Kranzniederlegung auf dem Kugelmannplatz in Wardenburg waren einige Schülerinnen und Schüler anwesend. Der Platz erinnert an die jüdische Familie Kugelmann, die seit dem 19. Jahrhundert in Wardenburg lebte; die meisten Angehörigen dieser Familie wurden in Vernichtungslagern ermordet.


Online-Besuch aus Jerusalem


Die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 und der Klasse
10b hatten die Möglichkeit, online mehr über das Judentum zu
erfahren, besonders über den Schabbat.

Am 26. Januar 2022 gab es für die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 und der
Klasse 10b eine ganz besondere Online-Veranstaltung. Arie Rosen aus Jerusalem lud die Schüler ein, an einem typischen Schabbat seiner Familie teilzunehmen. Hierzu filmte er eigens für die Veranstaltung diesen besonderen Tag der Woche im jüdischen Leben. Sie lernten eine Menge über seine Religion und auch welche große Rolle die Tora spielt. Es war eine beeindruckende Gelegenheit, eine echte Tora mit ihrem Schmuck zu sehen. Doch was die Schüler am meisten interessiert hatte, war der Tag Schabbat. Arie Rosen erklärte diesen Tag ausführlich und dass er vergleichbar mit dem Sonntag früher in Deutschland sei. Jedoch habe der Schabbat einen bestimmten Ablauf und bestimmte Regeln, die man einhalten sollte. Man bereite am Freitag alles vor, wie z.B. das Essen. Am Schabbat selbst ziehe man sich schick an, abends gehe es dann los. Sie zünden zwei Kerzen an, singen und beten miteinander.
Somit läuten sie die Woche ein. Für gläubige Juden ist die Nutzung elektronischer Geräte am Schabbat nicht erlaubt.
Am Ende bekam Arie Rosen noch viele Fragen von den Schülerinnen und Schülern gestellt.
Dank Arie Rosen hatten alle eine kleine Reise per Video-Chat nach Jerusalem.


Informationen zum witterungsbedingten Schulausfall finden Sie auf der Website des Landkreises www.landkreis-oldenburg.de oder unter der Tel: 0800 2779300.



400 Euro für gute Zwecke in aller Welt

Von der Online-Redaktion

In der riesigen alten Eiche ist ordentlich was los. Eichhörnchen toben durch die grünen Äste. Ein Specht hämmert. In der Dämmerung schwirren die Fledermäuse los, die sich tagsüber in Baumhöhlen und Spalten versteckt haben.

So sieht es in einem Naturwald aus. Und die sind in Deutschland mittlerweile sehr selten. Die meisten Wälder hierzulande sind Wirtschaftswälder, die forstwirtschaftlich genutzt werden.

Der Schutz von Naturwäldern ist eins der Projekte, die von der Aktion „24 gute Taten“ gefördert werden. Die „24 guten Taten“ unterstützt der Schülerrat der IGS Am Everkamp  bereits seit einigen Jahren in der Adventszeit. Rund 400 Euro sind in diesem Jahr bei der Sammelaktion zusammengekommen – und auch ein amerikanischer Cent wurde abgegeben. Besonders begeistert spendete der 5. Jahrgang: Allein 175 Euro steuerten die 5. Klassen bei.

Das Geld kam durch Spenden zusammen, aber auch durch eine Tombola in Jahrgang 5 und durch Arbeitseinsätze von Schülerinnen und Schülern, die gegen Bezahlung den Rasen mähten oder Unkraut hackten.

Und das Geld wandert um die ganze Welt: Jeden Tag geht ein Vierundzwanzigstel der Spende an ein anderes soziales oder ökologisches Projekt, die längst nicht alle in Deutschland angesiedelt sind. So werden in diesem Jahr unter anderem Physiotherapien für Kinder mit Behinderung im Libanon finanziert, Familien in der Demokratischen Republik Kongo erhalten Saatgut und Schulkinder in Uganda bekommen Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, die Geld für die guten Taten gesammelt oder selbst gespendet haben!


Vorlesewettbewerb an der IGS Am Everkamp

von Diana Bothe-Schwerter

Die Siegerin des Schulentscheides steht fest! Summer Diekmann zieht in die nächste Runde des Vorlesewettbewerbs!
Wie jedes Jahr im Dezember fand unser Schulentscheid im Vorlesewettbewerb statt. Noah Minolts (6a), Summer Diekmann (6b) und Nahbila Tita (6c) konnten als Klassensieger sich dem Schulentscheid stellen. Gelesen wurde magisches aus der „Schule der magischen Tiere“, klassisches aus „Hilfe, die Herdmanns kommen“ und spannendes aus „Die drei ??? – Alarm im Dinopark“. Besonders der Fremdtext „Rory Shy – Der schüchterne Detektiv“ von Oliver Schlick half der Jury bei der Feststellung der Siegerin. Herzlichen Glückwunsch, Summer, und viel Erfolg in der nächsten Runde des bundesweit größten Schülerwettbewerbs!


„Die jüngste und mutigste Rebellin, die ich kenne“

Robert M. Zoske stellt sein Buch über Sophie Scholl vor

Von der Online-Redaktion

Er habe noch nie jemanden so tapfer sterben sehen, sagte der Henker Johann Reichhart später über Sophie Scholl. Es war das Ende eines kurzen Lebens: Am 18. Februar 1943 wurde Sophie Scholl festgenommen, als sie zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität Flugblätter gegen die Nationalsozialisten verteilte. Am 22. Februar wurde sie zusammen mit weiteren Mitgliedern der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ hingerichtet. Sie wurde nur 21 Jahre alt.

Der Autor Robert M. Zoske hat sich ausführlich mit der Geschichte der „Weißen Rose“ beschäftigt – und sein neues Buch „Sophie Scholl: Es reut mich nichts“ hat er nun an unserer Schule vorgestellt. Ungefähr 70 Schülerinnen und Schüler aus dem 9. und 10. Jahrgang waren dabei.

Eine typische Lesung war es nicht, und das kam gut an: „Er hat völlig frei gesprochen, dadurch konnte man ihm sehr gut zuhören“, sagt Jarik aus der 9c. Außerdem hatte Zoske viele Dokumente und Bilder mitgebracht, mit denen er seine Aussagen illustrierte – etwa Formulare von der Hinrichtung.

Und einiges, was Zoske über Sophie Scholl berichtete, hat die Schülerinnen und Schüler überrascht. Als Jugendliche war Sophie nämlich zunächst eine begeisterte Nationalsozialistin, so war sie Scharführerin im Bund Deutscher Mädels (BDM). Zoske zeichnete nach, wie Sophie Scholl sich langsam vom Gedankengut der Nationalsozialisten abwandte und schließlich in den religiös motivierten Widerstand ging. „Für mich ist sie die jüngste und mutigste Rebellin, die ich kenne“, ist sich Nico aus der 9c nach dem Vortrag sicher.


Besuch im Rathaus: Was tut Wardenburg gegen den Klimawandel?

Von der Online-Redaktion

Manche Jugendliche feiern ihren Geburtstag beim Schwarzlichtgolf, andere gehen zum Bowling. Selma Gedon aus der 7a geht zum Klimastreik. Am 24. September wollte sie zur „Fridays for Future“-Demo in Oldenburg gehen, gemeinsam mit ihren Freundinnen und Freunden. Als ihre Klassenlehrerin Frau Pleitner mitbekam, dass die Überhitzung der Erde für Selma und ihre Freundinnen ein großes Thema ist, griff sie das Thema im Unterricht auf. Schnell war man sich einig: „Wir sollten auch in Wardenburg etwas zu dem Thema machen“ – und als Erstes einmal herausfinden, was vor Ort schon gegen den Klimawandel getan wird.

Gesagt, getan. Über Hendrik Müller, bei der Gemeinde für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig, kam der Kontakt ins Wardenburger Rathaus zustande. Dann kam die Einladung von Bürgermeister Christoph Reents, der gern über die Bemühungen der Gemeinde informieren wollte – und eine Delegation von 14 Schülerinnen und Schülern aus dem 7. Jahrgang machte sich mit Frau Pleitner auf den Weg. Auch Bauamtsleiter Frank Speckmann und die Sachbearbeiterin Maja Schütte waren bei dem Gespräch dabei. „Wir hatten das Gefühl, dass wir ernst genommen werden“, sagt Selmas Klassenkameradin Rosa. Und einiges wird schon getan, haben sie bei dem Gespräch erfahren: Die Gemeinde nutzt Ökostrom, installiert Solaranlagen auf den Dächern von Gebäuden, die der Gemeinde gehören – und wenn Papier nicht vermieden werden kann, wird Recyclingpapier benutzt, auch beim Drucken.

„Aber man kann natürlich gegen den Klimawandel immer noch mehr tun, als schon gemacht wird“, waren sich die jungen Leute einig; sie wollen an dem Thema dranbleiben. Und sie haben herausgefunden, dass die Politik nicht alles regeln kann: „Wir haben erfahren, dass die Gemeinde leider keinen Einfluss darauf hat, dass Supermärkte mehr Bio-Lebensmittel führen“, sagt Selma.

Wichtig war es der Gruppe aber auch, durch den Besuch im Rathaus ein Signal zu setzen, sagt Frau Pleitner: „Wir wollten zeigen, dass die Zukunft des Klimas nicht nur die Jugendlichen in den großen Städten interessiert, sondern auch die jungen Leute auf dem Land.“ Schließlich geht es ja um die Zukunft des ganzen Planeten.


Schutzmaßnahmen gegen das Corona-Virus

Schülerrat der IGS Am Everkamp sammelt Spenden für „24 gute Taten“

Auch dieses Jahr möchte unser Schülerrat wieder für den Adventskalender „24 gute Taten“ spenden. Bei diesem Projekt des Vereins 24gute Taten e.V. werden Spenden für 24 verschiedene soziale und ökologische Initiativen gesammelt. Darunter finden sich beispielsweise Organisationen, die Kleinbauern in El Salvador durch den Kauf von Kakaopflanzen unterstützen, Mahlzeiten für hungernde Kinder in Nepal finanzieren oder Ruhepausen für die Eltern krebskranker Kinder in Deutschland ermöglichen. Jeder Jahrgang wird durch verschiedene Aktionen Spenden für dieses Projekt sammeln. Nähere Informationen zum Kalender unter https://www.24-gute-taten.de.


Welche Schule für mein Kind?

Liebe Eltern des Landkreises Oldenburg, 

unter normalen Umständen würden wir Sie und Ihr Kind gerne persönlich zu einem Tag der offenen Tür und einer Hospitation begrüßen und Ihnen uns und unsere Arbeit ausführlicher präsentieren. Aufgrund der Corona-Pandemie ist dies derzeit und auf absehbare Zeit leider nicht möglich.

Aus diesem Grund haben wir ein digitales Paket an Materialien geschnürt, mit dem wir Ihnen unsere IGS vorstellen wollen.

Wir hoffen natürlich, dass wir alle Fragen bezüglich unserer Schule mit diesen Materialien beantworten. Genauso werden vielleicht noch Fragen offenbleiben.  Sollte dies der Fall sein, stehen wir Ihnen selbstverständlich für weitere Fragen oder eine persönliche Beratung per Mail (schule@igs-am-everkamp.de), telefonisch unter 04407 / 71740 oder nach Terminabsprache auch persönlich zur Verfügung.

Informationsmaterialien


Mit „Zeitung in der Schule“ gegen Fake News

Text: Von der Online-Redaktion. Bild: Von Alyssa Wustlich, Nils Reske und Nico Schole (alle Klasse 9c)

Die Aufregung in der siebten Klasse ist groß: Angela Merkel fordert, dass die Sommerferien nur noch drei Wochen lang sein sollen. Skandal! „Nicht schön!“, meint ein Mädchen. Davon hatte sie noch gar nichts gehört! Viele ihrer Klassenkameradinnen und Klassenkameraden wollen die Neuigkeit gleich übers Internet teilen.

Das Problem: Die Nachricht ist frei erfunden. Journalisten von „neuneinhalb“, einem Reporter-Magazin der ARD, haben sie sich ausgedacht und der Klasse bei einem Experiment untergejubelt. Kein Jugendlicher hat sich Gedanken gemacht, ob die Meldung überhaupt stimmt. Das Experiment zeigt, wie schnell man auf Fake News hereinfallen kann – und wie schnell sich solche Falschmeldungen im Internet verbreiten.

Das Projekt „Zisch“ will diesen Falschnachrichten etwas entgegensetzen. „Zisch“ steht für „Zeitung in der Schule“ – und der neunte Jahrgang der IGS Am Everkamp macht dabei mit. Einige Wochen lang bekommen die Schülerinnen und Schüler die „Nordwest-Zeitung“ in die Schule geliefert. Sie diskutieren über die Ergebnisse der Bundestagswahl, die Corona-Entwicklung und die lokalen Nachrichten aus dem Landkreis. Fake-News dagegen haben in der Zeitung keinen Platz.

Und die Schülerinnen und Schüler lesen sich fest: Alyssa verfolgt gerne aufregende Sachen, etwa den Vulkanausbruch auf La Palma. Nico interessiert sich eher für Technik und Informatik, gerne auch mal mit lokalem Bezug: Gerade hat er einen Artikel über einen technikbegeisterten Pastor gelesen, der seine Gottesdienste zu Corona-Zeiten live gestreamt und auch interaktiv gestaltet hat. „Auch Politik interessiert mich, etwa die Verhandlungen über die Ampelkoalititon, sagt er. Und Nils verfolgt in der Zeitung die Corona-Entwicklung. Gerade hat er einen Artikel über die Corona-Impfteams gelesen, die an die Schulen kommen sollen.  

Zum Projekt „Zisch“ gehört, dass die Schülerinnen und Schüler auch selbst für die Zeitung schreiben. Jeder Deutschkurs des neunten Jahrgangs hat ein Thema übernommen: „In-Ear oder Over-Ear – ohne Kopfhörer geht nix“ heißt ein Thema, ein anderer Kurs schreibt über die Geschichte unserer Schule – und eine dritte Gruppe beschäftigt sich unter dem Titel „Junk Food, vegetarisch oder vegan?“ mit den aktuellen Ernährungstrends von Jugendlichen. Ein weiterer Deutschkurs recherchiert, wofür Jugendliche heute ihr Geld ausgeben. Das ungewöhnlichste Thema hat wohl der Kurs von Frau Block zugewiesen bekommen: Die Schülerinnen und Schüler besuchen ein Bestattungsunternehmen und berichten aus dessen Alltag. Die Artikel gibt es dann sicher nicht nur in der Zeitung, sondern sicher auch auf dieser Homepage zu lesen!


Informationen des Kultusministeriums :


Das Jahrgangsteam des neuen 5. Jahrgangs begrüßt die Schüler*innen und Eltern an der IGS Am Everkamp!

Begrüßungsvideo Teil 1
Begrüßungsvideo Teil 2


Känguru-Wettbewerb 2021

Trotz der pandemiebedingten besonderen schulischen Umstände wurde in diesem Jahr wieder weit „gesprungen“, denn der Känguru-Wettbewerb der Mathematik fand wieder statt und die IGS Am Everkamp war traditionell dabei. Anstatt die Aufgaben, wie in den vorherigen Jahren, in der Schule bearbeiten zu können, wurde der Wettbewerb in diesem Jahr in digitaler Form durchgeführt. Über IServ konnten die SchülerInnen, die sich für den Wettbewerb angemeldet hatten, auf die Aufgaben zugreifen und ihre Antworten im vorgegeben Zeitraum digital über einen Link einpflegen. Aufgrund der besonderen Umstände entschied sich der Förderverein der IGS dazu, das Startgeld für alle Teilnehmer in Höhe von 2€ zu übernehmen. Wir bedanken uns ganz herzlich für diese Unterstützung.

Alle teilnehmenden SchülerInnen erhielten nun ihre Urkunden und ihr „Geschenk für alle“, das Knotenpuzzle. Einen Sonderpreis in Form eines T-Shirts für den „weitesten Känguru-Sprung“, für die größte Anzahl von aufeinanderfolgenden richtigen Antworten, bekam dieses Jahr Henrike Fischbeck aus der 8a. Herzlichen Glückwunsch!


Internationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. In diesem nationalsozialistischen Vernichtungslager wurden über eine Million Menschen ermordet. Der Name „Auschwitz“ steht daher symbolisch für all die Orte, an denen Menschen unter dem nationalsozialistischen Regime grausam gefoltert und getötet wurden.

Wir gedenken der Opfer, damit ihr Leid nicht vergessen wird. Sie mahnen uns, so etwas nie wieder geschehen zu lassen. 

Wir haben uns von den Reden Überlebender inspirieren lassen und möchten unsere Gedanken hier mit euch teilen.


Es ist (fast) geschafft!

Noch sind die Räume leer und es stehen verschiedene Materialien auf den Fluren des D-Traktes der IGS Am Everkamp herum. Die Sanierungsarbeiten sind in einem weiteren Gebäudeteil, dem D-Trakt, fast abgeschlossen. Pünktlich zu den Weihnachtferien, kündigt sich etwas Großes an, was sich in machen Räumen auch schon erahnen lässt. Das zweite Lernhaus der IGS wird nach den Weihnachtsferien in Betrieb genommen. Bereits in den Weihnachtsferien wird mit dem Umzug der Patenjahrgänge 5 und 8 begonnen.

Wie bereits im ersten Lernhaus für die Jahrgänge 6 und 9 verwirklicht, steht auch jedem der beiden Jahrgänge 5 und 8 eine Etage des zweiten Lernhauses zur Verfügung. Dort finden sich neben den Klassenräumen und den Jahrgangsstationen (jahrgangsbezogene Lehrerzimmer) auch Fachräume und Gruppen- bzw. Differenzierungsräume. In dem nun fertiggestellten zweiten Lernhaus befindet sich zum Beispiel ein Musikfachraum und ein Selbstlernbereich für den mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Bereich.

Alle Klassenräume sind mit moderner interaktiver Daten- und Präsentationstechnik ausgestattet. Zusammen mit der vorliegenden Ausstattung an mobiler Digitaltechnik, kann auch zukünftig das Angebot zeitgemäßen Unterrichts sichergestellt werden.

Konnte bisher nur in den Klassenräumen der Jahrgänge 6 und 9 durch Belüftungsanlagen für den nötigen Luftaustausch gesorgt werden, ist dies nun auch in den Klassenräumen der Jahrgänge 5 und 8 der Fall.

Durch den Einbau eines Lifts wurde zudem auch im zweiten Lernhaus die Barrierefreiheit hergestellt. Damit wird in dem sanierten Bauteil eine Voraussetzung für die inklusive Arbeit der Schule hergestellt.

Wie geht es weiter?

Zwischen den Osterferien und den Sommerferien 2021 wird mit der Sanierung des dritten Lernhauses, dem B-Trakt, begonnen. Diese soll zum Jahreswechsel 2021/2022 abgeschlossen sein.


IGS Am Everkamp ist gut für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gerüstet

Kollaborativer Unterricht – Mehr als eine Simulation der Abläufe im modernen Berufsleben

Zeitgleiches Arbeiten am selben Projekt, aber an verschiedenen Orten. Die hierbei verwendete Technik der Video-Konferenzschaltung bietet sehr gute Voraussetzungen für das sogenannte „kollaborative Lernen“.

Hierbei bearbeiten Schülergruppen, die räumlich nicht in direktem Kontakt miteinander stehen dasselbe Problem oder Thema innerhalb desselben Zeitraums und Zeitrahmens, ggfs. sogar zeitgleich. Dies kann in unterschiedlichen Klassenräumen oder Gebäudeteilen, bzw. in anderen Schulen oder gar Ortschaften und Ländern stattfinden.


Die ersten Materialien aus dem Digitalpakt sind da!

Wir freuen uns darüber, dass in diesen Tagen in fast allen Klassenräumen die neuen interaktiven Beamer einziehen. Damit kann gerade in diesen schwierigen Zeiten das Arbeiten mit unseren Homeschoolern leichter zu händeln sein.


Der erste Kajak-Einer ist eingetroffen, so dass wir der Bewegung auf dem Wasser der Hunte näher kommen. Es folgen fünf weitere Boards inklusive Neoprenanzügen.

NWZ-Artikel vom 09.06.2020


NWZ-Bericht vom 28.01.2020 – Holocaust-Gedenktag

NWZ-Bericht vom 18.01.2020 – Gedenktag


NWZ-Bericht vom 13.12.2019 – Taschengeldkino


IGS –Holzwerkstatt für Weihnachtsmarkt aktiv

Kerzenständer aus Holz, ganz besondere Weihnachtsbäume und hölzerne Mobiles, die Monde und Weihnachtsbäume zeigen, sind seit den Herbstferien in der Holzwerkstatt der Integrierten Gesamtschule Am Everkamp entstanden. Jungen und Mädchen aus dem 10. Jahrgang werkelten wieder für den Stand der IGS auf dem Wardenburger Weihnachtsmarkt, der am 30. November und am 1. Dezember als Budenzauber rund um den Glockenturm stattfinden wird.

Alfred Stolle, Johanna Hollmann sowie Uta Grundmann-Abonyi vom Wirtschaftsförderungsverein besuchten nun die Holzwerkstatt, in der die Schülerinnen und Schüler noch eifrig sägten bohrten und schliffen, um den Werkstücken den letzten Schliff zu geben. Sie bedankten sich bei Lehrer Christian Janout, der die Holzwerkstatt betreut, und Lehrerin Melanie Rabe, die „Weihnachtsmarkt-Beauftragte“ der IGS ist. Für die Jungen und Mädchen gab es Gutscheine für den Weihnachtsmarkt, auf dem die Schule mit ihrem Stand verterten ist, an dem es Kinderpunsch, Waffeln und Kaffee geben wird. Betreut wird der Stand von Fünftklässlern und ihren Eltern sowie von Siebtklässlern- Außerdem wird es eine „IGS-Lounge“ geben, und der Chor wird singen.

Zum ersten Mal wird es die IGS-Lounge auf dem Weihnachtsmarkt geben. Dafür hat die Holzwerkstatt „Palettenmöbel“ gebaut, die als Sitzgelegenheit dienen. Tische, Bänke und Sessel sind aus den Paletten entstanden, die beim Azubi- und Mitarbeitertreffen am Sonnabend ab 16.30 Uhr in der IGS-Lounge ihre erste Belastungsprobe bestehen sollen.

Die Idee zu dieser Runde geht vom Ausbildungs- und Fachkräftenetzwerk Wardenburg aus, in dem die IGS mit Lehrerin Dr. Berit Pleitner vertreten ist. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern durch Praktika und Betriebsbesuche frühzeitige Einblicke in verschiedene Berufe. Azubis und ehemalige Azubis sollen sich in der Lounge – eingeladen von ihren Betrieben – zum Austausch treffen. Natürlich sind auch Ehemalige der IGS oder der Everkampschule hier gerne gesehen.

Das Rätsel der verschwundenen Bälle

Von Neele-Marie Minolts, Klasse 8a

„Zehn Bälle haben wir schon verloren!“, ärgert sich David. Er zeigt auf das Gebüsch hinter der Tischtennisplatte auf dem Osthof. „Wenn der Ball da reinfliegt, dann ist er weg, den braucht man gar nicht zu suchen.“

David und seine Freunde aus der Klasse 7c spielen seit einiger Zeit Tischtennis. Draußen – und bei fast jedem Wetter. Für die steinernen Tischtennisplatten auf dem Pausenhof hatte sich in den letzten Jahren kaum jemand interessiert. Bei Sonnenschein setzte sich manchmal jemand drauf, bei Regen lief man dran vorbei. Aber Tischtennis?

Die fünf Jungs hatten schon allerlei ausprobiert. Immer im Kreis durch die ganze Schule laufen? Irgendwann langweilig. Billard im SV-Raum spielen? Nett, aber irgendwann auch nicht mehr so spannend. David brachte als Erster einen Schläger von zu Hause mit, und dann stiegen die anderen ein und waren schnell Feuer und Flamme.

Seit einiger Zeit spielen sie jede Pause ununterbrochen und sind vom Spiel so mitgerissen, dass die das Klingeln manchmal einfach überhören. Aber das ist nicht das einzige Problem. Ahmed ist von den Mädchen leicht genervt. „Sie provozieren uns und legen sich immer auf die Platte. Außerdem klauen sie unsere Bälle und rennen damit weg“, sagt er mit einem Lächeln; so genervt ist er dann wohl doch nicht von ihnen.

Jetzt haben sie noch Glück mit dem Wetter. Mal sehen, was der Winter so bringt. Tischtennis mit Handschuhen? Geht das?


NWZ-Berichte

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NWZ-Bericht vom 19.02.2019 – Oma- und Opa-Tag im Jahrgang 6

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