Ein wahrlich dynamisches Schuljahr, mit Veränderungen, Entdeckungen, wirklich einzigartigen Geschehnissen und viel Arbeit liegt nun hinter uns.

Nun bleibt mir nur noch, allen schöne und erholsame Ferien zu wünschen.

Gernot Schmaeck, Schulleiter


Corona gibt Zeit zur Entwicklung eines IGS-Racers

Die Zeit des Corona bedingten veränderten Schulbetriebes wurde von den Schülerinnen und Schülern der Notbetreuungsgruppe kreativ genutzt. In den Phasen der Pausen und der Bonuszeiten wurde nicht nur gespielt, gelesen, gemalt oder das Jahrgangsbeet betreut, sondern auch kreativ handwerklich gearbeitet. Das Produkt ist der „Infento Falke“. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug, dass von den Schülern vollständig selbst konstruiert und mittels eines speziellen Metallbausystems gebaut wurde. Angetrieben wird der „Infento Falke“ von einem handelsüblichen Akku-Schrauber. Rechtzeitig zu den Sommerferien konnten die ersten Tests erfolgreich durchgeführt werden. Die Tests erbrachten wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung an dem Fahrzeug. Darüber hinaus machten die Testfahrten aber vor allem viel Spaß!

von links: Gleb, Felix, Leo, Tom und Ben
Infento Falke
Felix bei der Probefahrt
Ben bei der Probefahrt

Informationen rund um die Anmeldungen finden Sie hier:

Anmeldungen

Der erste Elternabend des neuen 5. Jahrganges findet am Dienstag, den 25.08.2020 um 18 Uhr in der Schule statt. Die genauen Räumlichkeiten werden vor Ort gut sichtbar zu erkennen sein.


Känguru Wettbewerb 2020

Auch in diesem Jahr nahmen einige Schülerinnen und Schüler der IGS Am Everkamp am Känguru Wettbewerb teil – wenig überraschend unter allerdings veränderten Bedingungen. Der ausrichtende Verein „Mathematikwettbewerb Känguru e.V.“ hatte sich aufgrund der Coronakrise und den anhaltenden Schulschließungen dazu entschlossen, den Wettbewerb online durchzuführen. Alle angemeldeten Schülerinnen und Schüler konnten sich so von zu Hause mit den kniffligen Aufgaben auseinandersetzen und die Lösungen am eigenen PC eingeben. Von den angemeldeten Schülern haben 13 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 – 10 sich zu Hause dieser Herausforderung gestellt. Jonathan Klingberg aus der 5a löste die meisten Aufgaben richtig hintereinander und gewann in diesem Jahr das Känguru- T-Shirt. Erfreulicherweise fand Rahel Meerbach aus der 10 d (sie nahm zum 4. Mal teil) trotz Abschlussprüfungsstress Zeit, sich mit den kniffligen Aufgaben auseinanderzusetzen und erreichte mit 122 Punkte die beste Punktzahl der Schule. Als Preis für alle gab es in diesem Jahr eine kleine Holz-Würfelschlange, und die 13 Schülerinnen und Schüler, die ihre Lösungen eingereicht hatten, erhielten zusätzlich noch eine Urkunde. Aufgrund der Coronapandemie konnte die traditionelle Siegerehrung im großen Rahmen leider nicht stattfinden.
Neben dem Känguru Wettbewerb nahmen auch einige Schülerinnen und Schüler am Pangea Wettbewerb teil. Am 27.02.2020 stellten sich 38 Schüler der Jahrgänge 5 bis 9 den Herausforderungen der Vorrunde. Die Teilnehmer erhielten eine Teilnahmeurkunde.

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Der erste Kajak-Einer ist eingetroffen, so dass wir der Bewegung auf dem Wasser der Hunte näher kommen. Es folgen fünf weitere Boards inklusive Neoprenanzügen.

NWZ-Artikel vom 09.06.2020


NWZ-Artikel vom 28.04.2020 zum Schulneustart


Informationen des Niedersächsischen Kultusministeriums zur Einrichtungsschließung und Notfallbetreuung:

https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/basisinformationen_zu_covid_19_corona/fragen_und_antworten_zu_einrichtungsschliessung_und_notbetreuung_fur_schulen/fragen-und-antworten-zu-einrichtungsschliessung-und-notbetreuung-fur-schulen-186236.html

Informationen der Landesschulbehörde zur Corona-Kriese:
https://www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/


Tag der offenen Tür 2020

Der für den 21.03.2020 angekündigte Tag der offenen Tür an der IGS Am Everkamp findet nicht statt.

Hierbei handelt es sich um eine rein vorsorgliche Maßnahme, mit der den aktuellen Entwicklungen bezüglich des Coronavirus Rechnung getragen wird. Zum jetzigen Zeitpunkt steht leider noch nicht fest, ob beziehungsweise wann der Tag der offenen Tür in diesem Frühjahr stattfinden kann.


NWZ-Bericht vom 28.01.2020 – Holocaust-Gedenktag

NWZ-Bericht vom 18.01.2020 – Gedenktag


NWZ-Bericht vom 13.12.2019 – Taschengeldkino


NWZ-Bericht vom 10.12.2019 – Franzosen zu Gast

 „Eichhörnchen“ ist ein schweres Wort

Eine Französin war für zehn Tage bei Familie Minolts zu Gast

Von Neele-Marie Minolts, Klasse 8a

Die Vorbereitungen

„Oha, ich muss dann ja meinen ganzen Kram aus dem Gästezimmer räumen! Wo stell ich das bloß alles hin?“, sagte mein Vater. Ich hatte ihm gerade erzählt, dass eine junge Französin für eine Woche bei uns wohnen würde. 10 Schülerinnen und Schüler aus Frankreich waren an der IGS Am Everkamp zu Gast, und eine davon wohnte bei uns. Manon heißt sie, und sie ist 14 Jahre alt. Ob ich aufgeregt war? Ja, sehr! Ich kannte Manon ja eigentlich gar nicht. Naja, so ganz stimmt das nicht – immerhin hatten wir ja schon seit zwei Monaten einen WhatsApp-Chat. Auf Deutsch, Englisch und Französisch. Sie schien mir sehr sympathisch zu sein: Wir haben beide eine Vorliebe für Katzen. Zu Hause mussten wir ganz schön viel vorbereiten. Wir räumten nicht nur ihr Zimmer frei, sondern planten auch Ausflüge fürs Wochenende und machten uns Gedanken, wer wann ins Badezimmer darf. Aber allzu groß umstellen wollten wir uns eigentlich nicht. Schließlich sollte Manon ja unseren Alltag kennenlernen. Ob Manon sich wohl gerade fragte, was sie einpacken soll? Und ob sie wohl genauso aufgeregt war wie ich?

Manon ist da!

Der Bus mit unseren Gästen aus Bordeaux biegt um die Ecke, endlich sind sie da! Wie soll ich sie denn nur begrüßen? Wie wird das wohl alles ablaufen? Fällt mir mehr ein als nur „Bonjour“? Da steigen sie auch schon aus. Sie kommt zu mir und begrüßt mich auf französische Art, Küsschen links und rechts, herzliche Umarmung. Ich bin ein bisschen überrumpelt, aber so ist das eben mit fremden Bräuchen.

Manon hat richtig viel Gepäck dabei. Wie soll das alles nur in ihr Zimmer passen? Aber so voll wird es dann doch nicht, denn Manon packt die Geschenke für meine Familie, mich und meine Katze aus. Für meine Eltern gibt‘s einen riesigen Präsentkorb mit französischen Spezialitäten, darunter Kokosnussmarmelade. Für mich gibt es eine silberne Kette, Badesalz und superleckere französische Süßigkeiten namens „Caramba“.

Manon ist gar nicht müde von der Reise, und gleich nach dem Essen geht es auf den Oldenburger Weihnachtsmarkt. Es gibt eine Runde Kinderpunsch für Manon und die anderen Austauschschülerinnen, aber sie wollen ihn erst nicht probieren, weil sie denken, dass es Glühwein ist – und Alkohol wollen sie nicht unbedingt trinken. Kinderpunsch kennen sie aus Frankreich nicht. Aber dann finden sie ihn sehr lecker.

Am Abend sitzen wir dann zusammen und probieren schwierige deutsche und französische Wörter aus. Eines davon ist „Eichhörnchen“; das kann sie gar nicht aussprechen. Es hört sich total lustig an. So geht es mir aber auch mit einigen französischen Zungenbrechern, die Manon mir beibringen will.

In den folgenden Tagen machen wir viele Ausflüge mit unserer Französischlehrerin Frau Pleitner, den anderen deutschen und französischen Lehrern und den Austauschschülerinnen und -schülern. Wir fahren ins Universum in Bremen und gehen Skaten, Bowlen und Schlittschuhlaufen. Außerdem sind wir zwei Tage in der Schule. Dort backen wir Kekse, singen französische und deutsche Weihnachtslieder und haben auch gemeinsam Unterricht.

Übrigens: Der Stau vorm Badezimmer bleibt dann aus, es ruckelt sich schnell alles zurecht. Und im Juni 2020 fahre ich dann nach Bordeaux …


IGS-Stand ein echter Renner

Gleich doppelt war die Integrierte Gesamtschule Am Everkamp auf dem Wardenburger Weihnachtsmarkt rund um den Glockenturm vertreten. So hatte die Schule, wie in den Jahren zuvor auch, einen weihnachtlich geschmückten Stand eingerichtet. Dazu kam in diesem Jahr erstmalig, genau gegenüber die „IGS-Lounge“. Diese war mit den in der „Weihnachtswerkstatt“ von Schülerinnen und Schülern gebauten Palettenmöbeln und weihnachtlicher Dekoration eingerichtet, die im Laufe des vergangenen Jahres unter der Anleitung des Techniklehrers Herrn Janout entstanden.

In der Lounge konnten Besucher des Marktes, die ein ruhiges Plätzchen suchten und ausruhen wollten, sich hinsetzen und ihren Punsch oder Kaffee genießen.

Den Aufbau organisierten die Weihnachtsmarktbeauftragte der Schule, Melanie Rabe, sowie Berit Pleitner, die engen Kontakt zur Wardenburger Wirtschaft und zum Veranstalter des Marktes, dem Wirtschaftsförderungsverein hält.

Kerzenständer aus Holz, ganz besondere Weihnachtsbäume und hölzerne Mobiles mit Monden und Weihnachtsbäumen, waren am Stand der IGS zu bewundern. Betreut wurde der Stand der IGS von Fünftklässlern, Siebtklässlern und Eltern. Ursula Klingberg, die am Sonnabendnachmittag mit ihren Söhnen Jonathan und Ole eine zweistündige Schicht übernommen hatte, war gut beschäftigt. Die frischen Waffeln, der Kinderpunsch und auch der Kaffee fanden viele Interessenten.

Weihnachtskarten aus der von Kunstlehrerin Frau Dünow geleiteten Druckwerkstatt der IGS, Bienenwachskerzen und schützende Pfotencreme aus Bienenwachs für Hunde sowie Bienenwachstücher hatte die Bienen-AG der Schule produziert. Zudem waren Schlüsselanhänger und Konfitüren, Produkte der Schülerfirma der Letheschule, am Stand der IGS zu finden.

Am Sonntagmittag stellte sich die Schule auch musikalisch vor. Der Schulchor unter Leitung von Katharina Melloh sang einige Weihnachtslieder und erhielt dafür viel Beifall. Das Angebot mitzusingen, wurde jedoch zum Leidwesen des Chores nur spärlich wahrgenommen.

Franzosen zu Gast an der IGS

Puh, da müssen einige der französischen Gäste im Stuhlkreis aber schlucken, als Lehrerin Berit Pleitner ankündigt, dass nur noch deutsch gesprochen wird. Nach 19 Stunden Busfahrt und einer ersten Nacht in einem fremden Land gleich nach der freundlichen Begrüßung: „Schön, dass ihr da seid“, so geschockt zu werden … Doch mit dem nächsten Satz der Lehrerin an der Integrierten Gesamtschule Am Everkamp wird alles doch viel besser. „Est ce-que tout le monde va bien?“, fragt sie und man sieht die Erleichterung auf den Gesichtern von Manon, Clara, Luna und Maxime. Aber Berit Pleitner wäre keine Sprachlehrerin, wenn sie nicht in die erste Namensrunde im Kreis eine kleine Sprachübung einbauen würde. „Ich heiße Charline mit einem C wie „Caramel“, heißt in deutscher Sprache die Aufgabe für die französischen Gäste, je m’appelle Ole comme „Orange“ müssen die einheimischen Jungen und Mädchen sich auf Französisch vorstellen. Danach kommt dann zur Vertiefung das Kofferspiel, bis alle 20 Namen von Schülerinnen, Schülern und Lehrern durch sind.

Neun Jungen und Mädchen haben sich mit 24 anderen, die an der IGS am Flötenteich in Oldenburg zu Gast sind, am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr in Montlieu-la-Garde bei Bordeaux auf den Weg in den Nordwesten Deutschlands gemacht. 19 Stunden waren sie bis Wardenburg unterwegs, erzählt Lehrer Thierry Crétain.

Nach der ersten geistigen Anstrengung geht es locker weiter, ein Streifzug durch die Schule steht an. Achtklässler Ole zeigt seinem Gast Nathaël, der die siebte Klasse des collège besucht, den neuen A-Trakt, die Mensa und die weiteren Räume der Schule. Zurück im I-Punkt warten ein kräftiges Frühstück und Schulleiter Gernot Schmack und dessen Stellvertreterin Manon Robenek, die die Schüler auf Zeit begrüßen.

Schmaeck gesteht, dass er sechs Jahre Französischunterricht hatte, aber außer „Bonjour“ und „Je ne parle pas français“ kaum noch etwas behalten hat. Sprache lernen ist das eine, weiß er mittlerweile, sie anzuwenden das andere. „Das geht nur im Austausch“, sagt er. Deshalb sei das, was gerade geschehe, ganz, ganz wichtig. „Redet miteinander“ ermuntert er die Jungen und Mädchen und wünscht ihnen eine wunderschöne Woche. Damit auch die Franzosen verstehen, übersetzt Berit Pleitner.

Ole und Nathaël haben noch nicht viel miteinander geredet, aber das wird noch. Der junge Franzose hat erst ein Jahr Deutschunterricht am collège mit 300 Schülerinnen und Schülern. Einen großen Unterschied in der Lebensweise hat er aber schon am ersten Abend erlebt. Aus Frankreich ist er ein warmes Menü gewohnt, das Abendbrot mit Brot, Butter und Auflage war natürlich neu für ihn. Dafür war der Spaziergang mit den Eseln Ronaldo und Bello, die zum Haushalt von Oles Eltern gehören, etwas ganz Besonderes. Nathaël ist neugierig auf das Leben in Deutschland. Ole ist sich sicher, dass beide gut miteinander auskommen werden und freut sich schon auf den Gegenbesuch im Juni 2020.

Aber in dieser Woche steht noch ein großes Programm an. Plätzchen backen, Weihnachtslieder singen, das Universum in Bremen, Eislaufen in Sande, Waldspiele im Barneführerholz und Besuche auf der Bowlingbahn und in der BMX- und Skaterhalle sind geplant. Ach ja, ein Tag Unterricht ist auch vorgesehen, bevor es wieder in Richtung Frankreich geht.

IGS –Holzwerkstatt für Weihnachtsmarkt aktiv

Kerzenständer aus Holz, ganz besondere Weihnachtsbäume und hölzerne Mobiles, die Monde und Weihnachtsbäume zeigen, sind seit den Herbstferien in der Holzwerkstatt der Integrierten Gesamtschule Am Everkamp entstanden. Jungen und Mädchen aus dem 10. Jahrgang werkelten wieder für den Stand der IGS auf dem Wardenburger Weihnachtsmarkt, der am 30. November und am 1. Dezember als Budenzauber rund um den Glockenturm stattfinden wird.

Alfred Stolle, Johanna Hollmann sowie Uta Grundmann-Abonyi vom Wirtschaftsförderungsverein besuchten nun die Holzwerkstatt, in der die Schülerinnen und Schüler noch eifrig sägten bohrten und schliffen, um den Werkstücken den letzten Schliff zu geben. Sie bedankten sich bei Lehrer Christian Janout, der die Holzwerkstatt betreut, und Lehrerin Melanie Rabe, die „Weihnachtsmarkt-Beauftragte“ der IGS ist. Für die Jungen und Mädchen gab es Gutscheine für den Weihnachtsmarkt, auf dem die Schule mit ihrem Stand verterten ist, an dem es Kinderpunsch, Waffeln und Kaffee geben wird. Betreut wird der Stand von Fünftklässlern und ihren Eltern sowie von Siebtklässlern- Außerdem wird es eine „IGS-Lounge“ geben, und der Chor wird singen.

Zum ersten Mal wird es die IGS-Lounge auf dem Weihnachtsmarkt geben. Dafür hat die Holzwerkstatt „Palettenmöbel“ gebaut, die als Sitzgelegenheit dienen. Tische, Bänke und Sessel sind aus den Paletten entstanden, die beim Azubi- und Mitarbeitertreffen am Sonnabend ab 16.30 Uhr in der IGS-Lounge ihre erste Belastungsprobe bestehen sollen.

Die Idee zu dieser Runde geht vom Ausbildungs- und Fachkräftenetzwerk Wardenburg aus, in dem die IGS mit Lehrerin Dr. Berit Pleitner vertreten ist. Es ermöglicht den Schülerinnen und Schülern durch Praktika und Betriebsbesuche frühzeitige Einblicke in verschiedene Berufe. Azubis und ehemalige Azubis sollen sich in der Lounge – eingeladen von ihren Betrieben – zum Austausch treffen. Natürlich sind auch Ehemalige der IGS oder der Everkampschule hier gerne gesehen.

Das Rätsel der verschwundenen Bälle

Von Neele-Marie Minolts, Klasse 8a

„Zehn Bälle haben wir schon verloren!“, ärgert sich David. Er zeigt auf das Gebüsch hinter der Tischtennisplatte auf dem Osthof. „Wenn der Ball da reinfliegt, dann ist er weg, den braucht man gar nicht zu suchen.“

David und seine Freunde aus der Klasse 7c spielen seit einiger Zeit Tischtennis. Draußen – und bei fast jedem Wetter. Für die steinernen Tischtennisplatten auf dem Pausenhof hatte sich in den letzten Jahren kaum jemand interessiert. Bei Sonnenschein setzte sich manchmal jemand drauf, bei Regen lief man dran vorbei. Aber Tischtennis?

Die fünf Jungs hatten schon allerlei ausprobiert. Immer im Kreis durch die ganze Schule laufen? Irgendwann langweilig. Billard im SV-Raum spielen? Nett, aber irgendwann auch nicht mehr so spannend. David brachte als Erster einen Schläger von zu Hause mit, und dann stiegen die anderen ein und waren schnell Feuer und Flamme.

Seit einiger Zeit spielen sie jede Pause ununterbrochen und sind vom Spiel so mitgerissen, dass die das Klingeln manchmal einfach überhören. Aber das ist nicht das einzige Problem. Ahmed ist von den Mädchen leicht genervt. „Sie provozieren uns und legen sich immer auf die Platte. Außerdem klauen sie unsere Bälle und rennen damit weg“, sagt er mit einem Lächeln; so genervt ist er dann wohl doch nicht von ihnen.

Jetzt haben sie noch Glück mit dem Wetter. Mal sehen, was der Winter so bringt. Tischtennis mit Handschuhen? Geht das?

Firmen stellen sich an IGS vor

Noch weiß Stephan Ommer nicht, was er nach der Schule beruflich machen möchte. Doch der Achtklässler der Integrierten Gesamtschule Am Everkamp findet die Erfahrung spannend, die er an einem Berufetag an seiner Schule gemacht hat. Angetan in Arbeitsjacke, mit dicken Schutzhandschuhen und einer Schutzmaske vor dem Gesicht durfte er unter Anleitung mit einem Schweißgerät arbeiten. „Wenn man es allein macht, ist es schwerer“, sagt er nach dem zweiten Durchgang. Er findet es toll, dass man an einem solchen Berufetag eine Idee für den künftigen Beruf bekommen kann. „Es ist eine neue Erfahrung, aber so etwas würde ich eher nicht machen wollen“, sagt er über das Schweißen.

Aufgebaut war die improvisierte Schweißkabine im Werkraum der IGS vom Unternehmen Hecker Bau, das zur Depenbrock-Gruppe gehört. Ausbildungsleiter Achim Sydow und sein Team stellten die Ausbildungsberufe vor, die in der Gruppe angeboten werden. Beton- und Stahlbetonbauer, Baugeräteführer, Spezialtiefbauer, Industriemechaniker und Straßenbauer werden dort ausgebildet. Neben der Schweißaktion gab es noch ein Lego-Spiel mit ernstem Hintergrund. Nach einem Plan sollten Straße und Plätze mit bestimmten Mustern auf Zeit „gebaut“ werden. Mit Memory-Karten und Modellen von Baufahrzeugen wie Fertigern, Fräsen, Baggern oder Raupen gab Achim Sydow den Schülerinnen und Schülern beim Gerätequiz einen Einblick in die Tätigkeit der Gruppe, die 18 Auszubildende hat. Er selber organisiert die Ausbildung und Praktika und machte deutlich, dass jeder, der „Bock und Ehrgeiz hat, eine Chance bekommen kann, auch wenn die Noten vielleicht etwas schlechter sind“. Man kümmere sich um entsprechende Förderung, so Sydow.

Er lobt die Idee der IGS, Firmen einzuladen. Als Unternehmen bemühe man sich auch um solche Kontakte, um sich praxisnah zu präsentieren und Interesse zu wecken. Über den Kontakt zu Berufseinstiegsbegleiterin Anette Löhr bei einer Job-Börse sei beispielsweise ein Betriebsbesuch für IGS-Schülerinnen und Schüler organisiert worden. Aus dieser Gruppe heraus sei ein Schüler in eine Ausbildung als Baugeräteführer bei Hecker eingestiegen. Deshalb sei man nun gerne wieder in die Schule gekommen.

Das gilt auch für Peter Schütte, Heiner Niehaus und Tobias Tapken von Fahrzeugbau Schütte in Tungeln, die mit einem Transporter mit Edelstahlaufbau vorgefahren sind und dessen Funktionen vor der Schule demonstrieren. John Pascal Weiß aus der 8. Klasse findet die Vorführung interessant, liebäugelt aber eigentlich mit einem Beruf, der mit Computern zu tun. Sein Opa hat ihm aber geraten, ins Handwerk zu gehen, das sei zukunftssicher. Doch auch Logistik, in dem Bereich hat der Opa gearbeitet, wäre eine Option. Noch hat er ja Zeit, sich zu entscheiden.

Niklas Behnken vom Unternehmen Kornkraft in Huntlosen und Corinna Meyer vom Wardenburger Speditionsbetrieb PHL sind ebenfalls in der Schule und präsentieren die Ausbildungsmöglichkeiten in ihren Betrieben.

Anette Löhr, die den Berufetag gemeinsam mit ihren Kollegen Martin Jentsch und Laura Meyer organisiert hat, war sehr zufrieden mit der Resonanz. Rund 60 Schülerinnen und Schüler aus den Klassen acht, neun und zehn hatten sich gemeldet, um mehr über entweder einen oder auch zwei Betriebe zu erfahren. Zum Abschluss setzten sich alle Beteiligten zusammen, um die Erfahrungen aus der zweiten Auflage des Berufetages auszutauschen.

NWZ-Berichte

NWZ-Bericht vom 22.02.2019 – Schulausschuss-Sitzung vom 19.02.2019

NWZ-Bericht vom 21.02.2019 –  Schüler präsentieren Wardenburger Unternehmen/Videos geben Einblick in Ausbildungsberufe

NWZ-Bericht vom 19.02.2019 – Oma- und Opa-Tag im Jahrgang 6

Filmbeitrag der NWZ-Online zum Holocaust-Gedenktag

NWZ- Bericht vom 29.01.2019 – Schüler erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus

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