Anmeldetermine für den 5. Jahrgang – Schuljahr 2019/2020

Tag Datum   Uhrzeiten
Montag 20.05.2019   07:00-13:00 Uhr
Dienstag 21.05.2019   07:00-12:30 und 13:30-15:30 Uhr
Mittwoch 22.05.2019   07:00-13:00 und 14:00-15:30 Uhr

IGS-Schüler lösen Mathe-Aufgaben

Ein Känguru war am 21. März in unserer IGS zu Gast, und es hatte eine ganze Menge kniffliger Mathematikaufgaben für alle Fünftklässler im Beutel. Der dritte Donnerstag im März ist für mehr als sechs Millionen Schülerinnen und Schüler in 80 Ländern „Känguru-Tag“, an dem die Köpfe „qualmen“. Allein in Deutschland beteiligten sich mehr als 960.000 Mädchen und Jungen aus 11.800 Schulen an diesem Wettbewerb.

In Wardenburg hatten die Mädchen und Jungen aus dem fünften Jahrgang mitgerechnet, dazu noch manche Schülerinnen und Schüler aus den höheren Klassen. Im fünften Jahrgang lag schließlich Leo Skibbe (5a) ganz vorn. Er hatte nicht nur die höchste Punktzahl geschafft, sondern auch den weitesten Känguru-Sprung, nämlich die meisten richtigen Aufgaben in einer Reihe. Dafür gab es jetzt bei der Siegerehrung in der Schulmensa von Schulleiter Gernot Schmaeck eine Urkunde, einen vertrackten Würfel, ein Känguru-Shirt und eine Tüte süße Nervennahrung. Leo bezeichnet sich selbst als Mathe-Fan und fand die Aufgaben nicht zu schwer. Natürlich will er im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Im sechsten Jahrgang lag Henrike Fischbeck, die schon im vorigen Jahr gewonnen hatte, vor Mieke Kolbe. Mieke fand die Aufgaben etwas leichter als vor zwölf Monaten. Sie bezeichnet sich als Mathe-Fan und kennt die Känguru-Knobelaufgaben schon aus der Grundschule. Im siebten und achten Jahrgang lag Kolja Schwindt vorn, der sich damit gegen Jonas Hoppe und Paula Kiewitt durchsetzte.

Lehrerin Nadine Fabian hatte den Wettbewerb an der Schule organisiert und die Auswertung übernommen. Der Förderverein der Schule ermöglichte die Teilnahme der Mädchen und Jungen, indem er das Startgeld von zwei Euro pro Teilnehmer bezahlte.

Der Test kommt aus Australien. Seine Erfinder hatten die Idee, ihn als Multiple-Choice-Test zu gestalten und Textaufgaben aus dem alltäglichen Leben zu verwenden.  1978 importierten zwei französische Mathe-Lehrer die Idee in ihr Land, nannten den Wettbewerb aber zu Ehren der Australier „Känguru der Mathematik“.

Im Sommer 1994 wurde der internationale Verein „Kangourou sans Frontieres“ mit Sitz in Paris gegründet, um die internationale Koordinierung, insbesondere die Vorbereitung der Aufgaben durch eine internationale Mathematikergruppe zu organisieren. Ziel ist es, das „mathematische Leben” an den Schulen zu unterstützen, da spielt es keine Rolle, ob die Nachbarschule besser oder schlechter war.

Eine Beispielaufgabe aus diesem Jahr:

Die Fröschin Tilla frisst normalerweise 5 Spinnen pro Tag. Wenn sie ganz besonders hungrig ist, dann frisst sie allerdings 10 Spinnen pro Tag. In den vergangenen 9 Tagen hat Tilla 60 Spinnen gefressen. An wie vielen Tagen war Tilla besonders hungrig?

(A) 1 (B) 2 (C) 3 (D) 4 (E) 5

Viel Spaß beim Rechnen.

Mannschaften der IGS Am Everkamp qualifizieren sich für Landesmeisterschaft im Schulfaustball

„Das harte Training mit den Schülern bei Wind und Wetter hat sich gelohnt,“ finden die Sportlehrerinnen Melanie Rabe und Tabea Karsten. Bei der Bezirksmeisterschaft der Schulen im Faustball am 9. Mai in Brettorf trat die IGS Am Everkamp erneut und dieses Mal mit 12 Mannschaften an. Nachdem sich Melanie Rabe im Vorjahr bereits mit vier Mannschaften für die Landesmeisterschaft qualifizierte, war die Motivation hoch, an die bisherigen Erfolge anzuknüpfen. Gemeinsam mit ihrer Sportkollegin Tabea Karsten trainierte sie die Teams aus den Jahrgängen 6 und 7. Der Grundstein war gelegt – Begeisterung und Teamgeist waren geweckt!

Die erste Mädchenmannschaft, sicherlich als einer der Mit-Favoriten am Start, konnte sich den Bezirksmeistertitel erkämpfen und den Pokal erneut mit nach Wardenburg nehmen. Ebenso hoch motiviert zog die zweite Mädchenmannschaft mit ihrem Schlachtruf „Es gibt nur ein Gas, Vollgas – Ratatateng!“ unter anderem gegen die erfahrenen Ahlhornerinnen aufs Feld. Besonders groß war die Freude, dass sich damit zwei weitere Wardenburger Mädchen-Teams und ein Jungen-Team den Titel des Vizebezirksmeisters erspielten.

Damit haben wir uns mit vier Mannschaften für die Landesmeisterschaft am 4. Juni 2019 in Hannover qualifiziert.

Auch wenn es nicht bei allen Mannschaften der IGS für eine Qualifikation reichte, haben doch alle bis zur letzten Minute gekämpft und erfolgreich Plätze im Tabellen-Mittelfeld belegt. Jetzt geht es mit „Vollgas“ in das Training zur Vorbereitung auf die Landesmeisterschaft. Die Trainerinnen und die Schüler freuen sich schon auf die Herausforderung!

Klettertag der IGS-Sechstklässler

Ganz vorsichtig steigt Fynn Schröder zur anderthalb Meter hohen Plattform hinauf. Oben angekommen, klinkt er erst den einen Haken aus und befestigt ihn dann am anderen Sicherungsseil, danach kommt der andere Haken. Doppelt gesichert kann er den luftigen Brettersteg nun überqueren. Auf dem Podest folgt die gleiche Prozedur. Zweimal ausklinken, zweimal einhaken, dann rutscht er am schrägen Stahlseil entlang zum Ziel. Geschafft. „Es war ganz gut“, sagt der Sechstklässler unserer IGS über seine allerersten Erfahrungen im Kletterwald „Kraxelmaxel“ beim Freizeitgelände Kirchhatten. Er habe ein wenig Höhenangst, die er aber überwinden wolle, sagte Fynn vor dem Start. Nun ist er erleichtert.

Im Wald klickt, klackt und surrt es, lautes Kinderlachen und Juchzen ist zu hören. Der Kletterwald ist fest in der Hand des sechsten Jahrgangs der IGS, der im Rahmen des Themaplans „Gewalt“ eine Art Wandertag organisiert hat, um „Ich-Stärkung“ zu betreiben. Die Eltern bringen die Jungen und Mädchen und werden sie wieder abholen. In der Zwischenzeit geht es auch darum, neue körperliche und soziale Erfahrungen zu sammeln und die Klassengemeinschaft zu stärken, sagt Jahrgangsleiter Rainer Wilhelms. Die Idee wurde im Jahrgangsteam entwickelt, in die Klassen getragen, begeistert aufgenommen und umgesetzt, ergänzt seine Kollegin Heike Struckmann.

Schülerin Helen Lutter ist ein- bis zweimal im Jahr im Kletterwald. Sie findet es hier richtig cool und hat sich heute vorgenommen, den ganz großen Parcours zu schaffen. Jelle Lonsdorf ist ein wenig bescheidener. Sie will klettern, hat aber doch ein wenig Angst, dass sie herunterfällt.

Inklusive Einweisung sind acht Parcours im Wald verstreut. Es beginnt bei zwei Metern, der höchste Parcours befindet sich elf Meter über dem Waldboden hoch im grünen Blätterdach, beschreibt Parkleiter Pascal Tiedemann die Schwierigkeitsstufen. Besonderen Respekt hätten die meisten Besucher vor dem Lauf über die schwingenden Balken, berichtet er.

Bevor es ans Klettern geht, müssen alle Schüler ein Klettergeschirr anlegen und einen Helm aufsetzen. Dann gibt es die Sicherheitshinweise, Erklärungen zur Doppelsicherung mit den beiden Haken, zum Fallstopp und zum Verhalten. Zum „Aufwärmen“ geht es über den Brettersteg mit anschließender Seilfahrt. Phil Hoopmann und Johannes Kues sind zum ersten Mal im „Kraxelmaxel“ und ganz gespannt. Angst haben sie nicht, freuen sich aber aufs Klettern.

Es dauert nicht lange, da hört man es immer wieder Klicken, wenn die Karabiner eingehängt werden, anschließend surrt es, wenn die Kinder an den langen Schrägseilen heruntersausen. Ein Schüler hat Probleme am schwingenden Balkensteg, traut sich nicht weiter. Ein Mitglied des Teams gibt den Tipp, erst mit dem Fuß auf den Balken steigen, dann die erste Hand ans Seil zu legen. Kurze Zeit später steht der Sechstklässler an der nächsten Station an. Die ist noch höher. Auch Fynn überwindet sich und schafft den Balkenweg. Helen und Jelle sind in ihrem Element und gar nicht mehr zu bremsen. „Das war ein tolle Idee, hierher zu fahren“, sagt Helen.

Fast drei Stunden toben die Kinder durch den Wald, sogar einige Lehrkräfte machen mit. Wer sich verausgabt hat, macht Pause, stürzt sich dann aber wieder ins Getümmel. Wen man auch fragt, alle sind begeistert. Blessuren gibt es kaum. Ein Knöchel muss gekühlt werden, das eine oder andere Mal muss das Kraxelmaxel-Team eingreifen, aber Schwierigkeiten gibt es nicht. Lehrer Florian Wolf sagt mit Blick auf den Blätterwald: „Alles im grünen Bereich“.

Sprach-Schnupperstunde für Fünftklässler

Französisch oder Spanisch, vor dieser Wahl stehen die Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen. Denn diese beiden Fremdsprachen werden ab der sechsten Klasse für die Wissbegierigen angeboten, die sich nicht nur mit der englischen Sprache begnügen wollen. Interessant ist das Angebot vor allem für die Mädchen und Jungen, die das Abitur machen wollen. Sie müssten dann nämlich eine Sprache in drei Jahren an der Oberstufe lernen, statt das Ganze bequemer und entspannter in fünf Jahren an der IGS anzugehen. Als kleine Entscheidungshilfe für die beiden Sprachen bietet die IGS Schnupperstunden an, in denen die Schülerinnen und Schüler allererste Einblicke in die neuen Sprachen bekommen und sich mit Achtklässlern über deren Erfahrungen austauschen können. Wie schwierig ist es, die Vokabeln zu lernen? Wie sind die Lehrer? Wie groß ist der Arbeitsaufwand? Gibt es einen Austausch?

Lehrerin Berit Pleitner sorgt in der Pause schon für ein wenig französisches Flair im Klassenraum. Sie hängt Plakate mit französischen Spezialitäten und den Sehenswürdigkeiten von Paris sowie eine Landkarte auf. Bei den Spaniern hat Lehrerin Henrike Theilen eine spanische Flagge vor die Tafel gehängt.

„Bonjour“, begrüßt Berit Pleitner ihre Gruppe und fordert die Mädchen und Jungen auf, den Gruß zu erwidern. „Gibt es auch bei uns französische Wörter“, fragt sie in die Runde und prompt fallen die Begriffe „Baguette“ oder „Croissant“. Sie berichtet, dass es einen Austausch gibt, auf dessen Programm immer auch ein Besuch in Paris steht.

Das würde Hevi Sulaiman gefallen. Sie hat sich schon für den Französisch-Unterricht entschieden, weil sie unbedingt nach Paris will und die Sprache der Franzosen mag. Neben ihr sitzt Maylin Herud, die die französische Sprache schöner findet als die spanische.

Dann übernehmen die Achtklässler. Zwei Schüler haben ein Zahlenmemory vorbereitet und ein kleines französisches Begrüßungsgespräch formuliert. Zahlen, Farben und Tiere sind die von den Mädchen vorbereiteten Themen. Dann wird das, was gerade gelernt worden ist, noch kurz praktisch in einer Zufallsbegegnungsrunde geübt, und schon sind die 45 Minuten vorbei. Nun geht es in die spanische Klasse, um in diese Sprache hineinzuschnuppern. Die Franzosen werden zu Spaniern und umgekehrt. Dann liegt es an den Mädchen und Jungen, ihre endgültige Entscheidung zu treffen, wie es sprachlich in der sechsten Klasse weitergehen soll.

Darius rechnet sich in Zwischenrunde

„Der Preis einer Ware wird zuerst um10 Prozent verringert. Später wird der reduzierte Preis um 30 Prozent verringert. Wie hoch müsste ein einziger Preisnachlass sein, um den gleichen verringerten Preis zu erhalten?“ Bei dieser Matheaufgabe kommt bestimmt so mancher ins Grübeln. Sie ist aus dem Aufgabenkatalog der Vorrunde des Mathematik-Wettbewerbs „Pangea“ für die zehnten Klassen im Jahr 2019. 20 Aufgaben müssen die Teilnehmer innerhalb von 45 bis 60 Minuten lösen. Wer bundesweit zu den 500 Besten in seiner Klasse gehört, der darf  an der Zwischenrunde teilnehmen. Dieses Abenteuer will Darius Thörner aus der Klasse 9a unserer IGS wagen, denn er gehörte zu den fünf Schülerinnen und Schülern, die sich an der IGS an diesem Wettbewerb beteiligt hatten.

An dem anspruchsvollen Wettstreit beteiligten sich außer Darius Thörner noch Deborah Hutfilter (9a), Cedric Raschen (9c), Rahel Meerbach (9d) und Melchior Geibel (10b). Sie erhielten von Schulleiter Gernot Schmaeck und Lehrerin Nadine Fabian, die die Organisation an der Schule übernommen hatte, Urkunden und ein dickes Lob. Die Aufgaben seien ziemlich knackig gewesen, berichteten die Nachwuchsmathematiker, aber es habe auch viel Spaß gemacht.

Rund 100.512 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr an „Pangea“ beteiligt. Um allen Kindern gerecht zu werden, sind durch geschickte Aufgabenstellung viele Aufgaben in der Vorrunde für Schülerinnen und Schüler lösbar. Auch schwächere Schüler werden dadurch für die Mathematik motiviert. Der Wettbewerb verbindet die Freude am Knobeln und Grübeln, an Logik und Rechenkunst.

4.442 Schülerinnen und Schüler haben sich für die Zwischenrunde qualifiziert. Zu ihnen gehört auch Darius Thörner, der sich entscheiden musste, ob er weiter teilnehmen möchte. „Ich glaub ich mach mit“, erlag er dem Reiz der Mathematik. Für seinen Erfolg bei der Vorrunde erhielt er von Schuleiter Gernot Schmaeck neben der Urkunde auch die besten Wünsche für die nächste Runde und als erlaubtes Doping eine Tüte Nervennahrung.

Förderverein erhält Spende von Landfrauen

Große Freude herrschte beim Förderverein unserer IGS über eine Spende von 300 Euro, die Waltraut Schmidt, Vorsitzende der Wardenburger Landfrauen, nun überreichte. Es handelt sich um einen Teil des Erlöses, den die Landfrauen während der Gesundheitsmesse im Januar in der IGS erwirtschaftet haben. Die „fleißigen Bienen“ betreuten die Cafeteria, verkauften Kaffee und Kuchen, boten ein Mittagessen und viele Leckereien an. „Aus dem Überschuss geht ein Teil an den Förderverein“, sagte Waltraut Schmidt. Das habe man sich vorher schon überlegt. Der Rest fließe in die Kasse des Landfrauenvereins für Vorträge und andere Aktivitäten.

„Wir sind für diese Unterstützung sehr dankbar“, sagte die stellvertretende Fördervereins-Vorsitzende Annegret Lonsdorf-Papenfuß, die die Spende gemeinsam mit Anja Menkens-Claußen und Tanja Welter entgegennahm. Mit dem Geld ist es dem 120 Mitglieder zählenden Verein möglich, zwei Pavillons zu kaufen, die bei Veranstaltungen an der Schule als Wetterschutz dienen sollen, außerdem benötigt die IGS für ihre Medienarbeit ein Videostativ auf Rollen. Über weitere Aktivitäten wollen die Förderer beim nächsten Treffen am Mittwoch, 15. Mai, ab 19.30 Uhr in der IGS-Mensa beraten.

Organisatorin der Gesundheitsmesse war Uta Grundmann-Abonyi, die sich über die Beteiligung der Landfrauen sehr freute und ihrerseits ein kleines Buchgeschenk für die Landfrauen mitgebracht hatte. Sie plant die nächste Gesundheitsmesse im Januar 2021 und hofft, dass die Räume in der IGS dann wieder zu Verfügung stehen, obwohl dort ja weiterhin saniert werden soll. Sie setzt ebenfalls darauf, dass die Landfrauen wieder mit von der Partie sind und erneut ihre beliebte Cafeteria organisieren.

Unsere IGS-Schüler sind echte Allrounder

Der Sprung über den Kasten ist kein Problem für Jelte Kristof Böttcher. Er spielt schließlich Volleyball und hat reichlich Sprungkraft. Das Zielpritschen in ein Kastenteil ist ein Selbstgänger für ihn. Der Sechstklässler fühlt sich sichtlich wohl im Trubel, der in der Turnhalle herrscht. Denn heute geht es um den Allrounderpass – 20 sportliche Stationen und laute Musik mit wummernden Bässen  sind die Zutaten für dieses Sportereignis kurz vor den Osterferien. Geschicklichkeit, Körperbeherrschung und Koordination sind gefragt. Über die traditionellen Bundesjugendspiele mit den drei Disziplinen Werfer, Laufen und Springen  geht dieser Ansatz der IGS weit hinaus, erklärt Sportlehrer Ralf von der Assen, der in dem ganzen Trubel darauf achtet, das alles klappt.

Pedalofahren, Turnen, Wurfübungen mit dem Handball, Pass-Spiel mit dem Fußball, Schwingen am Tau, einen Federball mit dem Badmintonschläger mit Vor- und Rückhand in der Luft halten, Hula-Hoop, Zielwürfe mit dem Handball, Tischtennis, Zielpritschen mit dem Volleyball, eine Flanke über den Kasten oder Sprünge, mit denen eine gespannte Leine erreicht werden muss, stehen auf dem Programm der Sechstklässler.

Dabei gilt es, an jeder Station Vorgaben zu erfüllen. Darüber wachen die Achtklässler, die die Stationen besetzt haben und die nach Tieren benannten Gruppen der Sechstklässler von Station zu Station schleusen. Wer 15 von 20 Übungen schafft, erhält ein Gold-Abzeichen, wer mindestens zwölf schafft, darf sich mit Silber schmücken, ab neun bestandenen Übungen gibt es Bronze. Der Parcours in der Turnhalle ist vielseitig und enthält Übungen von relativ einfach bis hin zu ganz schön schwierig. „Man schafft kaum alle Übungen“, sagt Rolf von der Assen, aber niemand muss fürchten, als totaler Versager dazustehen.  „Es gibt mehr Versuche, und die Gruppe fängt einen auf, wenn es einmal nicht klappt.

Für Jelte sind die  Urkunden eigentlich Nebensache. Ihm machen die Stationen Hockey, Handball, Parteiball und Fußball einfach riesigen Spaß. Deshalb findet er „den ganzen Tag einfach super“.

Doch nicht nur die Sechstklässler sind am Allroundertag aktiv. Auch die Achtklässler, die die Riegen, führen, die Stationen betreuen, die Musik aussuchen und Ansagen machen, lernen an diesem Tag dazu. Das Prinzip Selbstorganisation, das den Lehrer beim Ablauf solcher Veranstaltungen fast überflüssig macht, greift auch hier. Annkathrin Giesenberg, Riegenführerin der „Gazellen“, ist mit ihrer Gruppe ganz zufrieden, weil bisher alles geklappt hat. „Manchmal muss man sich die Gruppe zusammensuchen“, sagt sie, aber das funktioniert ganz gut.

Für die IGS ist der Allrounderpass  ein Mosaikstein zur Persönlichkeitsstärkung der Kinder. Er fügt sich ein in das Gesamtkonzept des Sportunterrichts, das in den fünften Klassen  darauf ausgelegt ist, die Koordination zu fördern. In der sechsten Klasse geht es um Vielseitigkeit, in der siebten Klasse um Spezialisierung und Profilbildung. In den Klassen 8 und 9 werden die jeweiligen Schwerpunkte und Profile der einzelnen Schüler dann vertieft.

Offene Türen an unserer IGS

An unserer IGS hat sich offensichtlich erkennbar etwas getan. „Das sieht ja super aus hier im A-Trakt“, sind sich Ann-Kathrin und Janine Schierhold einig, die ihre frühere Schule am „Tag der offenen Tür“ am Sonnabend besuchen. Solche tollen Bedingungen hätten sie auch gerne gehabt, beneiden sie unsere heutigen IGS-Schüler, blicken aber dennoch gerne auf ihre Schulzeit in Wardenburg zurück. „Wir haben hier das selbstständige Lernen gelernt, das hat uns sehr geholfen“, sagen die Zwillinge und erhalten Bestätigung von den anderen Ehemaligen, die gerade ihr Abitur machen oder in einen Beruf eingestiegen sind. „Das gute Fundament der IGS hat unseren schulischen Aufstieg problemlos ermöglicht“, sagen sie.

Wie dieses Fundament gelegt wird, präsentieren wir vor allem den Eltern von Viertklässlern, die nach den Sommerferien die Grundschule verlassen. Empfangen werden die Besucher in der Aula von Scouts, die sie durch die Schule führen und mit einer Ausstellung verschiedener Kreativangebote. Die Imker-AG präsentiert sich, dort pfeift eine Dampfmaschine, unter dem Mikroskop sind interessante Dinge zu sehen, außerdem rattern Nähmaschinen. Auch der Förderverein ist vertreten. Naturwissenschaften und Kochen gibt es im E-Trakt, während Spiele und Bewegung im D-Trakt ihren Platz finden. Um den konkreten Unterricht, Themenpläne, Buchvorstellungen und Powerpoint-Präsentationen geht es im A-Trakt.

Reimwörter sucht und findet Lehrerin Katharina Muhle mit den Fünftklässlern. Mittendrin sitzt Vater Frithiof Svenson, der die Schule zwar kennt, aber noch nicht in der Breite, wie sie sich an diesem Tag präsentiert. Ganz bewusst, wegen des Schulkonzepts, haben die Svensons die Wardenburger IGS für ihren Sohn Benjamin ausgewählt, der sich sichtlich wohl fühlt. Im Französisch-Unterricht nimmt sich Lehrerin Berit Pleitner zurück, sodass die Schülerinnen und Schüler die Besucher mit ihrem Wissen beeindrucken können. Lukas Simon Freuße und Jarik Rüger erklären Marlies Otten und Sonja Martens aus Littel und Charlottendorf, dass „ein Heft“ auf Französisch „un Cahier“ heißt. Die Frauen wollen einen Einblick gewinnen, weil ihre Kinder in die fünfte Klasse kommen.

Schon gefallen ist die Entscheidung für Daniela Hahn aus Großenkneten. Ihr Sohn wird dem älteren Bruder folgen und die IGS nach den Sommerferien besuchen. Am Tag der offenen Tür gefällt ihr, dass die Kinder sich selber umschauen und viel ausprobieren können. „Dann sehen sie, was sie erwartet“.

Rundum zufrieden ist Schuleiter Gernot Schmaeck. Man sei bewusst erstmals auf einen Sonnabend gegangen, weil die Eltern dann mehr Zeit hätten. Das habe sich gelohnt. „Es geht uns darum, dass die Eltern Unterricht erleben können, wir wollen Pflicht und Kür zeigen. Neben dem Unterricht auch unsere Stärken in der Naturwissenschaft, die Verbindung zu Europa, die ökologische Ausrichtung und die Bandbreite des musischen und kulturellen Angebots“, sagt er. Und das muss geklappt haben, denn eine Mutter fragte, ob sie die Anmeldung für ihr Kind direkt bei ihm abgeben könne.

Aktuelle NWZ-Berichte

NWZ-Bericht vom 22.02.2019 – Schulausschuss-Sitzung vom 19.02.2019

NWZ-Bericht vom 21.02.2019 –  Schüler präsentieren Wardenburger Unternehmen/Videos geben Einblick in Ausbildungsberufe

NWZ-Bericht vom 19.02.2019 – Oma- und Opa-Tag im Jahrgang 6

Filmbeitrag der NWZ-Online zum Holocaust-Gedenktag

NWZ- Bericht vom 29.01.2019 – Schüler erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus

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