Corona gibt Zeit zur Entwicklung eines IGS-Racers

Die Zeit des Corona bedingten veränderten Schulbetriebes wurde von den Schülerinnen und Schülern der Notbetreuungsgruppe kreativ genutzt. In den Phasen der Pausen und der Bonuszeiten wurde nicht nur gespielt, gelesen, gemalt oder das Jahrgangsbeet betreut, sondern auch kreativ handwerklich gearbeitet. Das Produkt ist der „Infento Falke“. Dabei handelt es sich um ein Fahrzeug, dass von den Schülern vollständig selbst konstruiert und mittels eines speziellen Metallbausystems gebaut wurde. Angetrieben wird der „Infento Falke“ von einem handelsüblichen Akku-Schrauber. Rechtzeitig zu den Sommerferien konnten die ersten Tests erfolgreich durchgeführt werden. Die Tests erbrachten wichtige Erkenntnisse für die weitere Entwicklung an dem Fahrzeug. Darüber hinaus machten die Testfahrten aber vor allem viel Spaß!

von links: Gleb, Felix, Leo, Tom und Ben
Infento Falke
Felix bei der Probefahrt
Ben bei der Probefahrt

Auf dem Skateboard vor dem Virus flüchten

Vom Wahlpflichtkurs Medien Jahrgang 8

Der Sportverein war zu, die Kinos waren geschlossen, und auch Freunde durfte man nur sehr eingeschränkt besuchen: In der ersten Hälfte des Jahres hatten viele unserer Schülerinnen und Schüler auf einmal ganz viel freie Zeit. Was haben sie damit gemacht? Haben sie nur vorm Computer gesessen und gezockt? Nein, viele haben neue Talente an sich entdeckt – und neue Hobbys gefunden.

Helen aus der 8c hat in der Corona-Zeit das Skaten für sich entdeckt. Gemeinsam mit einer Freundin hat sie sich erste Tricks beigebracht und Ausflüge mit dem Board gemacht. „Jetzt, wo ich das richtig kann, setze ich mir Kopfhörer auf fahre los, wenn ich abschalten will. Das habe ich vorher nie gemacht.“

Fiza aus der 8a hat herausgefunden, dass sie sehr gerne Gesichter zeichnet. Besonderen Wert legt sie auf eine gut getroffene Frisur. Sie zeichnet nur mit Bleistift, dann malt sie die Gesichter manchmal mit Buntstift aus. Nicht immer kommt dabei dann das Porträt heraus, das sie sich eigentlich vorgenommen hatte: „Einmal wollte ich einen Jungen aus meiner Klasse zeichnen. Leider sah mein Bild dann aus wie ein ganz anderer Mitschüler von mir.“ Sie zeichnet nun regelmäßig dreimal pro Woche. „Es ist ein richtig tolles Hobby von mir geworden.“

Lars aus der 8b hat Basketball gespielt. Das ist eh schon seine Leidenschaft, aber nun hatte er noch mehr Zeit dafür. Täglich zwei bis drei Stunden waren immer drin, aber „es gab auch Tage, da habe ich acht Stunden geübt.“ Bei vielen Techniken hat er sich durch das regelmäßige Training verbessert. „Vor allem Korbleger habe ich nun besser drauf“, freut er sich.

„Ich habe in der Corona-Zeit viel mit meiner Oma gekocht, und jetzt gehört es zu meinen Hobbys“, sagt Alina aus der 8a. Mit den Wochen gelangen ihre Gerichte immer  besser, und mittlerweile kocht sie für ihre ganze Familie. Natürlich ohne Fleisch, denn Alina ist Vegetarierin. Besonders beliebt: Alinas Nudelauflauf mit Gemüse.

„Den Bass verstärken und Musik-Anlagen tunen – das macht Spaß und hört sich einfach super an“, meint Emil aus der 8d. Und weil noch Zeit übrig war, hat er gleich an einem kaputten Roller weitergeschraubt: „Den habe ich kaputt geschenkt bekommen. Nun funktioniert er schon einigermaßen. Den Motor muss ich aber wohl noch auswechseln, das mach ich gemeinsam mit meinem Bruder.“

Alyssa aus der 8c hat herausgefunden, dass sie gerne backt: „Es gab Schoki-Kekse, Vanille-Muffins und Kuchen.“ Und wenn ihr gaaaanz langweilig wurde? „Dann hab ich Staub gesaugt, die Spülmaschine ausgeräumt – und manchmal sogar freiwillig mein Zimmer aufgeräumt.“



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